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Artikel und Hintergründe zum Thema

SurfaceTechnology Germany 2026

Melanie Steinbeck,

Herausforderungen und Trends in der Oberflächentechnik

Die SurfaceTechnology Germany 2026 findet vom 5. bis 7. Mai auf dem Messegelände Stuttgart statt. Die Fachmesse bringt Unternehmen, Expertinnen und Experten aus der Oberflächentechnik zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungen der Branche zu diskutieren. Sie bietet eine Plattform für den direkten Austausch, den Wissenstransfer und die Vorstellung neuer Technologien und Verfahren entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Herausforderungen für die Unternehmen der Oberflächentechnik bleiben anspruchsvoll – eine spürbare Entlastung ist derzeit nicht absehbar. Hohe Energiekosten, strenge Umweltauflagen (REACH und Nachhaltigkeit), Fachkräftemangel, eine weiterhin verhaltene Auftragslage sowie geopolitische Unsicherheiten prägen das Marktumfeld. Hinzu kommen notwendige Investitionen in digitale Automatisierung und die Modernisierung bestehender Anlagen, die erhebliche Ressourcen binden.

© Deutsche Messe

„Gerade in herausfordernden Zeiten gewinnt der persönliche Austausch an Bedeutung. Dialog, Kooperation und gemeinsame Lösungsansätze sind jetzt wichtiger denn je. Als Messeveranstalter bieten wir der gesamten Branche mit der SurfaceTechnology Germany hierfür eine Plattform. Innovation, Wissenstransfer und Networking schafft Raum für Information, Diskussion und konkrete Lösungsansätze für individuelle Aufgabenstellungen“, berichtet Ramtin Randjbar-Moshtaghin, Project Director SurfaceTechnology Germany bei der Deutschen Messe.

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Oberflächentechnik als Schlüsselprozess

Als Querschnittstechnologie steht die Oberflächentechnik für einen wesentlichen Schlüsselprozess für nahezu alle industriellen Kernbranchen – von der Mobilität über den Maschinenbau, die Metallbe- und verarbeitende Industrie, die Luft- und Raumfahrt bis hin zur Medizintechnik und Elektronik. Damit leistet sie einen entscheidenden Beitrag zur industriellen Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit.

Mit dem ZVO (Zentralverband der Oberflächentechnik e.V.) und dem VDMA-Oberflächentechnik stehen der Veranstaltung zwei starke Partner an der Seite. Sie bringen sich in politischen Diskursen ein, um Entscheidungen in die richtige Richtung zu lenken – zum Erhalt von Unternehmen, Arbeitsplätzen und Deutschlands Wirtschaftsstandort.

Die Vielfalt der Branche spiegelt sich in insgesamt zwölf Ausstellungsschwerpunkten wider. Nationale und internationale Aussteller präsentieren in Stuttgart ihre Innovationen, Produkte und Dienstleistungen und setzen auf den direkten Austausch mit Fachbesucherinnen und Fachbesuchern. Ebenfalls vertreten sind die Gemeinschaftsstände des ZVO mit rund 60 ausstellenden Unternehmen sowie die Prozesskette Oberflächentechnik, organisiert von der WOTech GbR.

Expertenforum für Wissenstransfer 

Ein weiterer Höhepunkt ist das "STG.ExpertForum (DE <> EN)". Als Wissensplattform und Impulsgeber vereint es rund 50 Fachvorträge und steht für praxisnahen Wissenstransfer auf hohem Niveau. Inhaltlich greift das Forum zentrale Zukunftsthemen auf – darunter „KI-Unterstützung in der Oberflächentechnik“, „Oberflächen für die Energietechnik – neue Batterietypen und Wasserstofftechnologien“ sowie „Vermeidung von PFAS in der Oberflächentechnik“. Auch das Thema „Qualifizierung von Mitarbeitenden im Kontext des Fachkräftemangels“ verspricht wertvolle Impulse und intensive Diskussionen.

Die mit Spannung erwartete Verleihung des Stuttgarter Oberflächentechnik-Preises „DIE OBERFLÄCHE“ seitens des Fraunhofer-IPA-Institutes findet wie gewohnt am ersten Messetag auf dem STG.ExpertForum statt.

Mehrwert für Aussteller und Besuchende

Parallel zur SurfaceTechnology Germany finden die GrindingHub und MedtecLIVE statt. Aussteller und Besuchende profitieren von den Synergien der parallel stattfindenden Veranstaltungen: Eine Eintrittskarte ermöglicht den Zugang zu allen drei Messen. Die GrindingHub findet in den Hallen 7, 9 und 10 statt und die MedtecLIVE in der Halle 3.

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