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Hannover Messe: VDMA will weniger Studienabbrecher
"Sollen die jungen Menschen doch ihr Studium gegen die Wand fahren." Diese Einstellung "sei zynisch, borniert und inaktzeptabel. Aber leider zu oft die Realität", beklagte Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des VDMA, die hohe Zahl der Abbrecher in technischen Studienfächern auf der Pressekonferenz des VDMA auf der Hannover Messe.
"Diese jungen Leute entscheiden sich für einen technischen Beruf, und dann brechen mehr als die Hälfte die Ausbildung wieder ab. Um das zu ändern, wird der VDMA hier mit der Maschinenhaus-Initiative aktiv." Die Initiative beinhaltet unter anderm einen mit 100.000 Euro dotierten Hochschulpreis für gute Lehre und Beratungsprojekte. Hesse: "Wir arbeiten mit mehr als 30 Hochschulen zusammen, um hier Leuchtturmbeispiele zu schaffen, wie eine qualitativ und gleichzeitig quantitativ erfolgreiche Ausbildung aussehen kann. Mehr Studienerfolg ist machbar - den Beweis werden wir erbringen."
Weitere Themen auf der Pressekonferenz war die Branchenentwicklung. Der deutsche Maschinenbau rechnet nach einem verhaltenen Jahresstart mit einer spürbaren Belebung in den nächsten Wochen. Auf Jahressicht seien zwei Prozent Wachstum realistisch, sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VDMA, Hannes Hesse, am Sonntag im Vorfeld der weltgrößten Industrieschau Hannover Messe. Momentan gleiche das Wachstum außerhalb Europas die schwache Nachfrage daheim aus. Doch der VDMA sei zuversichtlich, dass diese Stagnation absehbar einem Wachstum weiche. Dabei bleibe die Nachfrage fern des Heimatkontinentes der entscheidende Treiber. "Die großen Märkte liegen natürlich außerhalb Europas", betonte Hesse. Hesse hielt aber fest, dass für Europa nicht von einem starken Einbruch die Rede sein könne. Halte diese Seitwärtsbewegung an und lege Übersee demnächst zu, dürfte der Zuwachs gelingen. Besonders die Exporte nach China hätten absehbar Potenzial, ein baldiges Plus auf dem Megamarkt sei wahrscheinlich. hs









