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Großauftrag: Siemens liefert 60 Getriebe nach Indien
Die Siemens-Division Drive Technologies ist von Bharat Heavy Electricals beauftragt worden, 60 Getriebe für Kohlemühlen zu liefern. Die staatlichen indischen Energieunternehmen planen den Neu- und Ausbau von mehreren Kohlekraftwerken. Dort sollen die neuen Getriebe Vertikalmühlen antreiben, die Kohle vermahlen.
Die Flender-Getriebe von Siemens bestehen aus einer Kegelstufe und einem Planetengetriebe. Der Vorteil dabei ist, dass dank der Lastverteilung auf die Planetenräder hohe Drehmomente erreicht werden, die hier in einem Bereich von 19 bis 670 kNm liegen. Die leistungsstarken und zuverlässigen Antriebe sind eine Schlüsselkomponente in der Kohlevermahlung. Sie treiben kontinuierlich und mit der optimalen Übersetzung die Vertikalmühlen an, in denen die Kohle auf eine sehr feine Körnung vermahlen wird. Die Kohlevermahlung ist der erste Schritt bei der Energieerzeugung in einem Kohlekraftwerk.
BHEL hat sich für die Vertikalmühlengetriebe von Siemens entschieden, weil sie sich durch eine sehr hohe Lebensdauer auszeichnen und ein bewährtes Antriebskonzept umsetzen. Dies verdeutlichen über 4000 Referenzen weltweit. "Mit unseren leistungsstarken und zuverlässigen Antrieben leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit der indischen Kohlekraftwerke. Durch die kurzfristige Lieferung einer solch hohen Zahl an Getrieben helfen wir dem Kunden BHEL zügig beim Ausbau der Stromversorgung in Indien", so Bernhard Hoffmann, Leiter des Bereichs Drive Applications der Siemens Business Unit Mechanical Drives in Voerde. Über die Auftragshöhe wurde Stillschweigen vereinbart.
BHEL zählt als führender Anlagenbauer von Kraftwerks- und Energietechnik zu den größten Unternehmen in Indien und wird von dem renommierten US-Wirtschaftsmagazin Forbes zu den 10 "World's Most Innovative Companies" gezählt. BHEL hat seinen Hauptsitz in Neu-Delhi und beschäftigt derzeit rund 49.390 Mitarbeiter. kf







