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Artikel und Hintergründe zum Thema

Frühere BASF-Vorständin 

Annina Schopen,

Saori Dubourg wird neue CEO der Greiner AG

Mit Wirkung zum 1. März 2024 hat der Aufsichtsrat von Greiner die Ex-BASF-Vorständin Saori Dubourg als Vorstandsvorsitzende bestellt. Sie folgt auf Axel Kühner, der zum Jahreswechsel nach 15 Jahren das Unternehmen verlassen hat.

Saori Dubourg wird neue CEO bei Greiner. © Greiner

Nach ihrem überraschenden Ausscheiden aus dem Chemiekonzern tritt die Top-Managerin in Österreich bei Greiner einen neuen Job an. Das Unternehmen gehört zu den führenden Schaumstoffproduzenten und Kunststoffverarbeitern für die Verpackungs-, Möbel-, Sport- und Automobilindustrie, für die Medizintechnik und den Pharmabereich. Greiner erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz von 2,33 Milliarden Euro und beschäftigte über 11.600 Mitarbeiter:innen an 120 Standorten in 34 Ländern.

„Wir sind stolz und glücklich, mit Saori Dubourg eine exzellente Managerin und starke Persönlichkeit für unsere Unternehmensgruppe gewonnen zu haben. Saori Dubourg bringt einen breiten und wertvollen Erfahrungsschatz durch ihre internationale Karriere im weltweit größten Chemiekonzern BASF mit. Im Bewerbungsprozess hat sie uns mit ihrem starken Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit sowie mit ihrer Zukunftsgewandtheit überzeugt“, erklärt Dominik Greiner, Aufsichtsratsvorsitzender der Greiner AG.

Nachhaltigkeit im Fokus

„Ich freue mich sehr auf die neue Rolle und die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich mit der Aufgabe ergeben. Der Transformationsdruck auf Unternehmen ist hoch. Gleichzeitig habe ich das Familienunternehmen Greiner als Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft wahrgenommen. Diesen Kurs fortzuführen und zu intensivieren, darin steckt ein großer Reiz. Ich bin davon überzeugt, dass sich nachhaltiger ökonomischer Erfolg nur mit Innovationskraft sowie ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung erzielen lässt“, erklärt Saori Dubourg.

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Saori Dubourg studierte BWL an der Universität Trier und startete ihre Karriere bei BASF im Jahr 1996. Sie war dort in operativen Managementpositionen in Ludwigshafen sowie an Standorten in den USA, China, Japan und Singapur tätig. Neben den verschiedenen operativen Geschäftsbereichen war sie auch für die Leitung des Nachhaltigkeitsboards zuständig. Von 2017 bis 2023 war sie Mitglied des Vorstands.

Im Jahr 2017 wurde sie vom Manager Magazin und der Boston Consulting Group (BCG) als Managerin des Jahres ausgezeichnet und führte damit die Liste der hundert einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft an. 2021 wurde sie vom Handelsblatt als Managerin des Jahres ausgezeichnet.

Neben ihrer Managementfunktion bei BASF war sie Mitglied der High Level Industrial-Gruppe der EU-Kommission und wirkte in dieser Funktion an einem Visionspapier für Europa 2030 mit. Zudem ist sie unter anderem Mitglied des Rats für nachhaltige Entwicklung der deutschen Bundesregierung und Mitglied im Lenkungsausschuss der Impact Taskforce, die unter der britischen G7-Präsidentschaft 2021 gegründet wurde.

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