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Fraunhofer entlässt ENAS in die Selbstständigkeit
Immer mehr Funktionalitäten in immer kleinerem Raum zusammenzubauen sind die Anforderungen an die Mikroelektronik. Seit zehn Jahren sind die Forscher des ENAS auf die Mikro- und Nanoelektroniktechnologie, die Entwicklung hochpräziser Mikro- und Nanosysteme und Mikro- und Nanozuverlässigkeit spezialisiert.
Im Fokus der Mikro- und Nanosysteme liegen hochgenaue Sensoren, um Beschleunigung oder feinste Vibrationen zu erfassen - ideale Werkzeuge für industrielle Messungen, Navigationsaufgaben sowie medizinische Anwendungen. Basierend auf MEMS-Komponenten (MEMS steht für Micro electro mechanical system) entwickelt ein Team am ENAS gemeinsam mit nationalen Partnern Systemlösungen für das Zustands- und Umweltmonitoring. Nun wird die ENAS zum 1. Januar 2011 ein selbständiges Institut. Dafür gab der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft grünes Licht.
Mit Entwicklungen auf dem Gebiet Materialien, Prozesse und Technologien für das Leitbahn- und Kontaktsystem im Inneren von mikroelektronischen Bauelementen leisten die Forscher einen Beitrag dazu, dass künftige Prozessoren mit kleineren Taktzeiten - also schneller - arbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Smart-Systems-Integration: die Verbindung von Sensoren, Aktuatoren, Energiequellen und Kommunikationsschnittstellen zu intelligenten, autarken Gesamtsystemen.
Die Chemnitzer Forscher arbeiten wirtschaftsorientiert: Von 2007 bis 2009 konnten die mittlerweile etwa 100 Beschäftigten ihren Betriebshaushalt verdoppeln - auf 6,7 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Für 2010 prognostiziert die Hochrechnung des ENAS einen Wirtschaftsertragsanteil von 37 Prozent. bw









