Wirtschaft + Unternehmen

FMB setzt erfolgreich auf Austausch

Horst Rudolph, Geschäftsführer des Messeveranstalters Clarion Events Deutschland GmbH, Bielefeld: "Mit knapp 450 Ausstellern und rund 6.000 Besuchern haben wir unsere quantitativen Ziele erreicht. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Qualität der Kundenkontakte. Hier bestätigen uns viele Aussteller und Besucher, dass sie Gespräche auf hohem fachlichen Niveau geführt und neue Kunden, Zulieferer oder Partner gewonnen haben." Mit 14.000 Quadratmetern waren rund zehn Prozent mehr Fläche belegt als im Vorjahr, darunter viele Gemeinschaftsstände, die dem FMB-Grundsatz des "Networkings" Rechnung tragen, erklärt FMB Show Manager Christian Enßle: "Wir sehen die FMB nicht als Image-Show, sondern als Forum für Gespräche, Diskussionen und gemeinsame Projekte. Diese Messe hat Workshop-Charakter. Deshalb sind die Stände der Aussteller einheitlich gestaltet. Das Messekonzept fördert den Austausch zwischen Ausstellern und Besuchern und auch unter den Ausstellern selbst. Was hier zählt, sind Kontakte, Projekte und Gespräche, und genau das finden alle Beteiligten."

Energieeffizienz stand dieses Jahr im Mittelpunkt der FMB in Bad Salzuflen.

Einen Beitrag zum Erfolg der Messe haben die begleitenden Kongresse und Vorträge geleistet. Besonders gut besucht war die "Energie Arena", die vom 130 Mitglieder umfassenden Unternehmens-Netzwerk "Energie Impuls" veranstaltet wurde. Neben hochkarätigen Referenten u.a. von der Volkswagen AG und der Deutschen Bahn stellten auch Experten und Unternehmer aus OWL Praxisbeispiele zur effizienten Energienutzung vor. Die Veranstaltungen hatten so viel Zulauf, dass teilweise nicht alle Zuhörer einen Sitzplatz bekamen. Der "3. Mittelstands-Kongress" des Vereins "OWL-Maschinenbau" befasste sich ebenfalls mit einem hochaktuellen Thema: Präsentiert wurden verschiedene Verfahren und Technologien der "Green Production". Best-Practice-Beispiele dazu sah man auch auf vielen Messeständen.

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Ursprünglich sprach die Messe vornehmlich die Maschinenbauer in Ostwestfalen-Lippe und ihre Zulieferer an. Mittlerweile reicht das Einzugsgebiet über die Region hinaus, die mit mehr als 300 Unternehmen zu den stärksten Maschinenbau-Zentren Deutschlands gehört. Rund 44 Prozent der FMB-Aussteller 2011 sind außerhalb von OWL beheimatet, und knapp sieben Prozent kamen aus dem Ausland. Auch die Besucherbasis ist immer breiter aufgestellt und erstreckt sich jenseits der Landesgrenzen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bis in die Nachbarstaaten wie die Niederlande, Dänemark oder Polen. Die nächste FMB wird vom 7. bis 9. November 2012 stattfinden. bw

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