Fistec befragt Motek-Aussteller

Welche Bedeutung hat Industrie 4.0?

Fistec nutzte die Motek in Stuttgart, um zahlreiche Unternehmen zum Thema Industrie 4.0 zu befragen. Die Saarbrücker IT- und Fertigungsexperten ließen dabei die Bedeutung der vierten industriellen Revolution für Fertigungsbetriebe bewerten.

"Die größten Effekte erhoffen sich die Unternehmen bei der Verbesserung der Reaktionsgeschwindigkeit", erläutert Karl Friedrich Schmidt, Fistec-Vorstand und Mitglied im Vorstand des Fachverbandes Software des VDMA. "Transparenz und Anwenderfreundlichkeit stehen eher als notwendige Bedingung für die erhofften Verbesserungseffekte. Andere Handlungsfelder wie Sicherheit, Mitarbeiterqualifizierung oder Forschung werden als notwendige Voraussetzung gesehen."

Zur Motek befragte Fistec ad hoc Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Komponentenfertiger zu Industrie 4.0. Die Teilnehmer der Untersuchung kamen überwiegend aus der Geschäftsführungsebene oder hatten eine andere leitende Funktion inne. Aktuell schätzen sie die Relevanz von Industrie 4.0 als "moderat" ein. Bei allen Chancen, die sie bietet: Die Unternehmen befinden sich im Hinblick auf Industrie 4.0 noch in der Orientierungsphase, doch die Bedeutung des Themas wird aus ihrer Sicht in den nächsten fünf Jahren auf "hoch" bis "sehr hoch" deutlich steigen. Die Ergebnisse bestätigen zudem, was schon immer vermutet wurde: Je einfacher das Produktspektrum, desto geringer ist die Relevanz des Themas für das Unternehmen. So gaben nur 25% der Komponentenfertiger an, Industrie 4.0 auf der Agenda zu haben, bei Maschinenbauern waren dies 50% und bei Anlagenbauern volle 100%.

Neben dem Bereich Produktengineering sehen die befragten Industrieunternehmen die Anbindung der Shopfloorebene (vertikale Integration) als größtes Potenzial an. Hersteller tendieren dabei stärker zur Optimierung der Fertigung als zur Integration ihrer Lieferanten. Im Bereich der Fertigungsprozesse sehen sie demnach auch den größten Handlungsbedarf. In ihren Augen lassen sich damit die größten Marktchancen realisieren, insbesondere in Verbindung mit mobilen Anwendungen. "Die größten Effekte erhoffen sich die Unternehmen bei der Verbesserung der Reaktionsgeschwindigkeit", erläutert Karl Friedrich Schmidt, Fistec-Vorstand und Mitglied im Vorstand des Fachverbandes Software des VDMA, ein weiteres Ergebnis der Untersuchung. "Transparenz und Anwenderfreundlichkeit stehen eher als notwendige Bedingung für die erhofften Verbesserungseffekte. Andere Handlungsfelder wie Sicherheit, Mitarbeiterqualifizierung oder Forschung werden als notwendige Voraussetzung gesehen."

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Die Ergebnisse der Umfrage stehen unter www.fistec.de zum Download bereit.

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