Wirtschaft + Unternehmen
Festo Bildungsfonds: Botschaft auf Kaffeebecher
Der Festo Bildungsfonds bietet jungen Menschen finanzielle Unterstützung, fachliche Weiterbildung und Praxis- sowie wissenschaftsorientierte Kontakte. Die Förderung ist als Generationenvertrag aufgebaut: Aktuell Studierende werden von ehemaligen Absolventen finanziert. Zudem geben die Studierenden ihr Know-how im Rahmen von Projekten an die nächste Generation weiter.
Handeln statt reden
Schnelle Reaktionszeiten nach dem Motto "Gestern ist besser als heute" sind ein Grund für den Erfolg bei Festo. Denn Zögern und Zaudern ist nicht Sache von Prof. Dr. Speck, dem Leiter des Bildungsfonds. Ideen werden nicht wochenlang geprüft, sondern möglichst schnell verwirklicht - im Idealfall ohne Qualitätsverlust und ohne dabei die Gesamtstrategie oder die Erfolgskontrolle aus den Augen zu verlieren. Die Idee mit den Kaffeebechern ist ein Beispiel für diese Arbeitsweise: Auf die Frage, wie man Studierende erreichen kann, um den Bildungsfonds bekannter zu machen, war eine Antwort schnell gefunden: zum Beispiel in der Uni-Cafeteria. Rasch ließ man Kaffeebecher mit Kernbotschaften des Bildungsfonds und seiner Internetadresse bedrucken und dort verteilen. So konnte der Erfolg anhand der Klickraten gemessen werden. Wenn die Promotion, wie in einem solchen Testfall, gut verläuft, steht einer Ausweitung der Aktion auf andere Hochschulen nichts im Weg. "Bei Aktionen wie diesen liegt die Time-to-Market-Zeit weit unter zwei Monaten", erklärt Prof. Speck - und erbringt damit den Beweis für sein Motto "Handeln statt reden".
Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team von der Wirtschaftsuniversität Wien haben das Innovationsmanagement von 281 mittelständischen Unternehmen geprüft. Die besten von ihnen erhalten das Gütesiegel "Top 100". Prof. Dr. Speck von Festo freut sich über die Ehrung und hebt die Teamleistung hervor: "Das Gütesiegel empfinde ich als Auszeichnung für unser Netzwerk, insbesondere für das Engagement unserer Netzwerkunternehmen und -Hochschulen. Begeisterung und Anstrengung sind unser Innovationsfaktor Nummer eins - nicht nur bei der Arbeit rund um den Bildungsfonds. Zugleich haben wir die richtigen Prozesse etabliert, damit sich diese Kreativität produktiv entfalten kann. Beides zusammen macht uns erfolgreich."
Compamedia zeichnet in Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien insgesamt 116 Unternehmen aus (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Darunter sind 51 nationale Marktführer und 20 Weltmarktführer.
Der Festo Bildungsfonds hat inzwischen mehr als 1.600 Bewerbungen erhalten, knapp 500 Verträge mit Top-Talenten konnten bislang abgeschlossen werden. Allein in diesem Jahr werden davon mehr als 100 Talente neu auf den Arbeitsmarkt kommen - mit steigender Tendenz. Der Fonds konnte inzwischen 30 Hochschulen und 23 Unternehmen als Netzwerkpartner gewinnen. pb









