Wirtschaft + Unternehmen
EMO Hannover 2011: Technischer Abschlussbericht
In der derzeitigen konjunkturellen Hochphase der weltweiten metallverarbeitenden Industrie präsentierten die Aussteller auf der EMO Hannover 2011 vom 19. bis 24. September bewährte Maschinenkonzepte und innovative Produktneuheiten. Volle Auftragsbücher und ausgelastete Produktionskapazitäten erhöhen die Attraktivität für die Unternehmen rechtzeitig in neue Fertigungstechnologien zu investieren.
Die Anbieter von Werkzeugmaschinen fokussieren weiterhin die Komplettbearbeitung von Werkstücken zur Verkürzung der Durchlaufzeiten. Das Top-Segment bei der Zerspanung mit geometrisch bestimmter Schneide bilden heute 5-achsig arbeitende Bearbeitungszentren, ausgestattet mit der Technologie für Dreh- oder Verzahnungsoperationen. Ein Trend wird in der Integration weiterer Verfahren aus dem Bereich der Zerspanung mit geometrisch unbestimmter Schneide zur Oberflächenfeinbearbeitung erkannt. Die Anbindung an Materialfluss- und Handhabungssysteme sowie nachgelagerte Messaufgaben sind, je nach Fertigungserfordernis, ebenfalls erhältlich. Um mehrere Fertigungsverfahren in einer Maschine anzubieten, bilden die Hersteller von Werk-zeugmaschinen Allianzen, um ihre jeweiligen Kernkompetenzen in einer neuen Fertigungsumgebung bereitzustellen.
Fazit
Die Aussteller der EMO Hannover 2011 zeigten leistungsfähige High-End-Produkte, die höchste Produktivität, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit bieten. Aktuelle Themen wie die Ressourcenschonung und die Bearbeitung neuer Konstruktionswerkstoffe wurden in breiter Runde auf entsprechenden Rahmenveranstaltungen diskutiert. Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Werkzeugmaschinenhersteller und die Zulieferindustrie für die kommenden Heraus-forderungen gut gerüstet sind. lg







