Wirtschaft + Unternehmen

Emco wieder in Salzburger Hand

Die Emco-Gruppe wurde von der Salzburger Firma Kuhn übernommen. Für die Gruppe ist damit ein nicht einfacher Prozess zu einem optimalen Ergebnis gekommen. Das, so das Unternehmen gebe die Sicherheit, dass es mit einem österreichischen Familien-Unternehmen eine mittel- und langfristige Perspektive zur Weiterentwicklung gibt.

Es war ein zähes Ringen um die Übernahme , das am Ende die Kuhn Holding als Bestbieter für sich entscheiden konnte. Der Kaufpreis beträgt 25 Mio. Euro, inkl. der Forderungen, die übernommen wurden, fließen rund 37,7 Mio. in die Masse des insolventen A-Tec-Konzerns.
Befragt nach den Gründen für den Kauf von Emco sagt Firmenchef Günter Kuhn: "Die Emco ist eigentlich das Juwel der A-Tec-Gruppe und es freut uns, dass wir das als Familienunternehmen übernehmen konnten und weiterführen können. Es ist eine andere Sparte, die wir ganz bewusst gesucht und gewählt haben. Es soll unser drittes, starkes Standbein werden. Für uns ist es eine Diversifikation und eine Absicherung.
Als Familienunternehmen ist die Firma Kuhn auch nicht an schnellem Profit interessiert, sondern verfolgt eine Philosophie des gesunden und organischen Wachstums."

Günter Kuhn stammt ursprünglich aus Baden-Württemberg und gründete das Unternehmen 1973 in Salzburg. Heute ist die Kuhn Holding mit 14 Tochtergesellschaften einer der größten Baumaschinenhändler Europas (größter Komatsu Händler Europas, in Österreich u. mehreren Ländern Vertrieb und Service für Palfinger Kräne sowie Mitsubishi Gabelstapler) und hat nun mit Emco neben den Unternenehmensbereichen Baumaschinen und der Ladetechnik ein drittes Standbein im Maschinenbau. Die mehr als 700 Mitarbeiter erwirtschafteten zuletzt mehr als 440 Mio. Euro Umsatz. Seit 2000 sind die Zwillingssöhne Stefan Kuhn und Andreas Kuhn im Management der Kuhn Holding.

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In das operative Geschäft wolle man nicht eingreifen, wobei natürlich zukünftig Synergien gesucht und genutzt würden. Zum Beispiel sehe man interessante Anknüpfungsmöglichkeiten bei der großen Vertriebserfahrung von Kuhn in Osteuropa. Hier könne der neue Eigentümer sicher sein Know-how einbringen.

Abgesehen davon ist die Emco-Gruppe schon aktiv mit dem Marktaufbau in Russland, China und Brasilien beschäftigt. "Wir sind in dieser neuen Konstellation gut aufgestellt und können zuversichtlich ins neue Jahr gehen", zeigt sich Stefan Hansch optimistisch für das neue Jahr. lg

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