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Eks Engel: Switches für Schiffsantriebe
Mit den Switches vom Typ e-light 2M von Eks Engel, die zwei optische und sechs Twisted Pair-Ports haben, werden elektrische Schiffsantriebe der neuesten Azipod-Generation von ABB via Lichtwellenleiter (LWL) an das Bord-Netzwerk angebunden. Deshalb sind die Switches zuvor von der Klassifikationsgesellschaft Det Norske Veritas (DNV) für den Einsatz im maritimen Bereich zugelassen worden. Dazu mussten sie extrem hohe Anforderungen hinsichtlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Vibration und EMV erfüllen.
Hohe Energieeinsparung
Der Azipod-Schiffsantrieb, der unterhalb des Rumpfes in einer um 360 Grad drehbaren Gondel angebracht ist, vereint die Funktionen eines Motors, einer Hauptwelle und eines Ruders beziehungsweise Heckstrahlruders. Dadurch lassen sich beispielsweise der Kraftstoffverbrauch eines Kreuzfahrtschiffs im Vergleich zu dieselelektrischen Antriebssystemen mit herkömmlicher Wellenanlage um bis zu zehn Prozent reduzieren und der Stromverbrauch um bis zu 20 Prozent. Der Azipod-Antrieb wird über ein Ethernet-Netzwerk gesteuert, das je nach Größe des Schiffes aus bis zu 30 Switches bestehen kann, die in Schaltschränken und Verteilerkästen untergebracht sind.
"Angesichts der mitunter extrem schwierigen Umgebungsbedingungen und großer Übertragungsentfernungen läuft die Kommunikation über Multimodefasern, die via ST-Stecker angeschlossen werden", erläutert eks-Vertriebsleiter Thorsten Ebach. Die e-light-2M-Switches, deren Hutschienen-montierbares Gehäuse lediglich 145 mal 70 mal 13 Millimeter misst, haben zwei FX- und sechs TX-Ports. Der Betriebszustand kann über einen Meldekontakt zentral erfasst werden. Detaillierte Informationen lassen sich via Standard-Web-Browser anzeigen. Zudem haben die Switches LEDs, mit denen der Status der Netzwerkverbindung und der Spannungsversorgung vor Ort überwacht werden kann. pb









