Wirtschaft + Unternehmen

Trumpf Grüsch: Brändli geht in den Ruhestand

Nach 32 Jahren bei Trumpf ist Aldo Brändli (64), Geschäftsführer der Schweizer Tochterfirma Trumpf Grüsch, Ende Juni in den Ruhestand gegangen. Seine Nachfolger heißen Achim Ott, als Vorsitzender der Geschäftsführung, und Franco Jenal, als kaufmännischer Geschäftsführer.

Aldo Brändli ist ein Mann der ersten Stunde bei Trumpf Grüsch. Künftig will er sich verstärkt als Wanderleiter engagieren.

Brändli hat den Aufbau des wichtigen Standorts im Prättigau (Kanton Graubünden) zunächst als kaufmännischer Leiter, seit 1995 als Geschäftsführer maßgeblich mitgeprägt. Zu Beginn seiner Tätigkeit im Jahr 1981 verfügte Trumpf in Grüsch über drei Mitarbeiter und wenige hundert Quadratmeter Land. Heute arbeiten am Standort rund 540 Personen, darunter 45 Auszubildende.

Achim Ott verantwortete zuletzt den Produktbereich Elektrowerkzeuge sowie die Produktion von Baugruppen und Präzisionsteilen bei der Trumpf Grüsch AG. Sein Kollege Franco Jenal war kaufmännischer Leiter und in dieser Funktion auch für Administration und Finanzen der anderen Gesellschaften in Grüsch zuständig.

Neben Trumpf Grüsch gibt es am Standort zwei weitere Tochterunternehmen, die für die Produktion von Laserflachbettmaschinen bzw. für die Entwicklung und Fertigung von Markierlasern zuständig sind. Trumpf Grüsch selbst entwickelt und produziert Elektrowerkzeuge für die professionelle Blechbearbeitung. Diese Elektrowerkzeuge kommen beim Trennen, Verbinden und Kantenformen zum Einsatz, im Handwerk wie auch als Ergänzung stationärer Werkzeugmaschinen. Neben Elektrowerkzeugen stellt das Unternehmen Schaltschränke, Bedienpanels und mechanische Präzisionsteile her, welche innerhalb des weltweiten Produktionsverbundes ihre Verwendung in verschiedenen Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung finden. kf

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