Wirtschaft + Unternehmen

"Erfolg ist Teamerfolg"

Was ist für Sie das größte Unglück?

Dafür fehlt mir (glücklicherweise) das Vorstellungsvermögen.

Wo möchten Sie am liebsten leben?

Das werde ich erst noch herausfinden. Bislang habe ich mich überall wo ich gelebt habe, sehr wohl gefühlt.

Was ist für Sie das vollkommene Glück?

Harmonische und erfolgreiche Einheit zwischen Familie und Beruf.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

Vergesslichkeit.

Ihr bisher größter Erfolg?

Privat, meine Frau für mich interessiert zu haben. Beruflich eine Messegesellschaft in USA von einem hoch defizitär in einen rentablen Betrieb umgewandelt zu haben. Privat wie beruflich gilt immer: Erfolg ist Teamerfolg und fast nie einer Person zuzuschreiben.

Ihre Heldinnen/Helden der Gegenwart?

Notärzte und Helfer in Katastrophengebieten.

Wo machen Sie am liebsten Urlaub?

In Chicago im Sommer. Es gibt dort alles: Kultur, Sandstrände, prima Wasser, ein tolles Flair und viele gute Freunde.

Schon mal überlegt, den Beruf zu wechseln?

Nein, für mich gibt es keinen interessanteren und anspruchsvolleren Dienstleistungsberuf. Und ich habe in diesem Bereich meine Stärken.

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Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Mann am meisten?

Aufrichtigkeit und Humor.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau am meisten?

Ausstrahlung und Humor.

Ihr Hauptcharakterzug?

Freundlichkeit und Geradlinigkeit.

Ihr größter Fehler?

Ungeduld.

Ihre Lieblingsdichter?

Heinrich Heine.

Welches Buch lesen Sie gerade?

“We are going on a bear hunt“ lese ich unseren Kinder vor und zäh komme ich in Angela´s Ashes“ voran.

Was verabscheuen Sie am meisten?

Hinterhältigkeit, Feigheit und Trittbrettfahrerei.

Welchen Sport treiben Sie?

Das kann ich nur beantworten wenn wir „am liebsten“ eingrenzen: Bergsport aller Art, Laufen, Tennis und Radfahren.

Welches natürliche Talent möchten Sie gerne besitzen?

Musikalität.

Welche Website klicken Sie am häufigsten an?

www.leipziger-messe.de

Wer ist für Sie ein fähiger Politiker?

Richard M. Daley, Bürgermeister von Chicago.

Ihr Lebensmotto?

Leben und Leben lassen. Im Beruf Wirken und privat Entspannen im richtigen Verhältnis.

Was sollte Ihnen später einmal nachgesagt werden?

„Der hat was bewegt“.

Wolfgang P. Marzin (40)

studierte Betriebswirtschaft mit der Spezialisierung Außenhandel, begann 1989 seine Berufslaufbahn als Projektleiter Auslandsmessen beim Internationalen Messe- und Ausstellungsdienst in München, wechselte 1991 zur Münchner Messegesellschaft und nach sechs Jahren zur Messe Düsseldorf. Dort übernahm er die Leitung von deren Tochtergesellschaft in Chicago um Anfang 2002 seinen Posten als Vorsitzender der Gesellschaft für Handwerksmessen in München anzutreten. Seit Ende März ist der Vater von drei Kindern der neue Chef der Leipziger Messe. Einen wichtigen Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit sieht Marzin im Ausbau des Auslandsgeschäftes. „Im Rahmen der EU-Erweiterung nach Osten können die Stadt Leipzig und die Leipziger Messe eine führende Rolle spielen.“mm

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