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Bosch Rexroth und Dürr erneuern Zusammenarbeit

Um weitere drei Jahre verlängerten Dürr Systems und Bosch Rexroth ihre enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung und dem Serieneinsatz energieeffizienter Antriebslösungen. Damit führen sie die Kooperation fort, die bereits vor der Entwicklung der neuesten Generation bestand. Der Energiebedarf der neuen Roboter sank im Vergleich zu den bisherigen Lackier- und Sealingrobotern um bis zu einem Drittel.

Dürr Systems und Bosch Rexroth entwickelten gemeinsam Lackier- und Sealing-Roboter, die bis zu 30 Prozent weniger Energie benötigen.

Neben kompakteren elektrischen Servoreglern für die Achsantriebe und dem Einsatz neuer Pneumatikregler von Rexroth für die Lackierprozesse, trägt auch der Umstieg auf den ethernetbasierten Automatisierungsbus sercos dazu bei. Weltweit führen Automobilhersteller energieeffiziente Produktionsprozesse ein, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Dürr Systems, Weltmarktmarktführer für Lackiersysteme, unterstützt diese Zielsetzung durch die Entwicklung einer neuen, energiesparenden Steuerungs- und Antriebstechnik für Lackierroboter. Dadurch sinkt der Leistungsbedarf um ca. 30 Prozent.

Gemeinsam mit Bosch Rexroth legte Dürr Systems die gesamte Antriebs- und Steuerungslösung anwendungsgerecht aus. Dabei kam die universelle Systematik Rexroth for Energy Efficiency zum Einsatz. "Wir haben im Wirkungsgrad optimierte Komponenten der elektrischen Antriebstechnologie und der Pneumatik in umfangreichen mechatronischen Simulationen genau auf diese Anwendung abgestimmt", betont Dr. Steffen Haack, Geschäftsleiter Vertrieb Fabrikautomation der Bosch Rexroth AG. "Die praktischen Erfahrungen in mehreren Lackierwerken bestätigen die vorher errechneten Energieeffizienzsteigerungen." Der herstellerunabhängige Automatisierungsbus sercos übernimmt die gesamte Motion- und Prozesskommunikation in den neuen Robotern. Das verringert die Zahl der Kommunikationssysteme von bislang drei auf eins. bw

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