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Artikel und Hintergründe zum Thema

ABB investiert in Scalable Robotics

Andreas Mühlbauer,

Angebot an anwenderfreundlichen Schweißlösungen

ABB geht eine strategische Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Start-up Scalable Robotics ein, um sein Angebot an robotergestützten Schweißlösungen auszubauen.

Die Lösung von Scalable beinhaltet eine 3D-Kamera in einem Schutzgehäuse. Sie ist am Werkzeug, das sich am Ende des Roboterarms befindet, angebracht. © ABB/Scalable Robotics

Die Technologie von Scalable Robotics nutzt 3D-Bildverarbeitung und integriertes Prozesswissen, um ein einfaches Programmieren von Schweißrobotern zu ermöglichen. „Angesichts globaler Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel, unterbrochenen Lieferketten und allgemeiner Unsicherheit setzen Unternehmen zunehmend auf Robotik, um ihre Resilienz, Flexibilität und Effizienz zu verbessern“, sagt Marc Segura, Leiter der Robotics-Division von ABB. „Allein in den USA werden bis zum Jahr 2024 schätzungsweise 400.000 Schweißfachkräfte fehlen. Um dem entgegenzuwirken, müssen wir die Akzeptanz von Robotik fördern und Technologien anbieten, die einfach zu nutzen und zu programmieren sind. So machen wir es Fertigungsunternehmen leichter, automatisierte Lösungen einzuführen, die mehr Komponenten in kürzerer Zeit schweißen können – und gleichzeitig minimalen Ausschuss sowie maximale Qualität sicherstellen.“

Mit der Technologie von Scalable erweitert ABB sein Portfolio an Lösungen, die ohne das Schreiben von Programmcodes und ohne spezielle Programmierkenntnisse auskommen. Schweißerinnen und Schweißer können dem Roboter einfach zeigen, wo eine Schweißnaht aufgebracht werden soll – der Roboter lernt die entsprechende Bahn dann eigenständig. Die Plattform von Scalable umfasst eine 3D-Kamera in einem Schutzgehäuse am Ende des Roboterarms sowie eine Touchscreen-Oberfläche, die die Anwender durch sämtliche Scan-, Anlern-, Validierungs- und Feinabstimmungsschritte führt.

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