Werkstoffe
Neue Automatik-Spritzpistole
Mit seiner neu entwickelten Spritzpistole WA 800 bietet der Wuppertaler Hersteller Walther Pilot ein sehr wirtschaftliches und technisch hochwertiges System für die Beschichtung. Dabei ist über die große Auswahl an Düsen-Luftkopfsystemen sicher gestellt, dass das Medium optimal verarbeitet wird. Darüber hinaus ist die Pistole je nach Anforderungsprofil in drei Ausführungen lieferbar: Für Niederdruck, für Mitteldruck mit besonders hohem Auftragswirkungsgrad und für die konventionelle Zerstäubung mit feinstem Finish.
Daneben stehen spezielle Luftkappen für schwierige Materialien oder für die Verarbeitung von Klebstoffen zur Verfügung. Bei der neuen Spritzpistole ist der gesamte Vorderkörper aus Edelstahl gefertigt, so dass die Materialverträglichkeit mit lösemittel- und wasserhaltigen Lacken oder Klebstoffen gegeben ist. Mit Beschichtungsstoffen, deren Eigenschaften man nicht genau kennt, können im Labor von Walther Pilot Versuche gemacht werden. Das minimiert die Zeiten für die Inbetriebnahme beim Endkunden.
Die Spritzautomaten der neuen Baureihe sind mit Adapter-Schnellwechselplatten versehen. Somit ist eine Demontage der Anschlussverbindungen beim Pistolenwechsel nicht erforderlich und die Positionierung bleibt erhalten. Alle Dichtungselemente wurden überarbeitet, so dass über die Verringerung des Verschleißfaktors Kosten nachhaltig gesenkt werden. So wird beispielsweise bei der Nadeldichtung erstmals durch ein integriertes Nachspannelement der anfallende Verschleiß über einen langen Zeitraum wirksam ausgeglichen. Im Vergleich zu üblichen Nadeldichtungen erlaubt dies eine erhebliche Senkung des Wartungsaufwands.
Übrigens: Bei der Produktion der Luftkappen und Materialdüsen setzt der Hersteller auf ein neuartiges, automatisiertes Fertigungsverfahren, das die Reproduzierbarkeit der Spritzergebnisse mit unterschiedlichen Luftkappen in einem „zuvor nicht für möglich gehaltenen Maße“ (O-Ton Hersteller) gewährleistet. ms









