Trennen + Verbinden

Nur bedingt dicht

können metallische Bauteile beim Spritzgieß-Verfahren mit Kunststoff umspritzt werden. Denn aufgrund unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten zwischen Metall und Polymer entstehen Mikrospalte. Und durch Kapillarwirkung können dort flüssige und gasförmige Medien eindringen. Undichtigkeit und Korrosion ist die Folge. Das könnte ein Lösung sein: Ein speziell beschichteter Dichtschlauch von Circino wird auf das Metallteil montiert und anschließend thermisch aufgeschrumpft. Beim Aufschrumpfen des Schlauches entsteht über eine elastische Fase eine Flächenhaftung zum Metallteil. Nach der anschließenden Umspritzung wird die Metall-Kunststoff-Verbindung dicht. Der Temperatureinsatzbereich liegt bei -40 bis 140°C und die Umspritzquerschnitte (rund, quadratisch, rechteckig) der Einlegeteile ist beliebig.

Diese Methode bietet einige Vorteile. Sie ist manuell mit einer Heißluftpistole als auch in einem automatischen Prozess leicht integrierbar. Und das Aufschrumpfen der Schlauchabschnitte auf die Metallteile kann auch in einem gesonderten Montageprozess außerhalb des Gesamtfertigung erfolgen. Die Taktzeit sind kurz, weil es kein Aushärten gibt. Außerdem gilt das Ganze als einfach und prozesssicher, da sich die elastische Dichtmatrix bereits auf dem Schlauch befindet. Die Lage und Menge der Dichtmatrix ist daher genau definiert. ms

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