Diodenlaser

3D-Kunststoffteile schweißen

Um die Anwendungsmöglichkeiten des Laserdurchstrahlschweißens von Kunststoffen zu erweitern, hat Jenoptik das Schweißen mit freistrahlenden Diodenlasern entwickelt.

Im Gegensatz zum Schweißen mit Punktstrahlquellen arbeiten die freistrahlenden Diodenlaser wie eine Art Lichtvorhang und verfügen über einen kollimierten Strahlverlauf mit Tiefenschärfebereichen bis 200 Millimeter.

Zu ihren Vorteilen gehören ein sehr hoher Wirkungsgrad, da keine Verluste durch Faserkopplung auftreten, hohe Ausgangsleistungen bis zu 120 W je Einzelmodul sowie hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer von mehr als 20.000 Arbeitsstunden.

Im Gegensatz zum Schweißen mit Punktstrahlquellen arbeiten die freistrahlenden Diodenlaser wie eine Art Lichtvorhang und verfügen über einen kollimierten Strahlverlauf mit Tiefenschärfebereichen bis 200 Millimeter. Beim Auftreffen der Laserstrahlung auf den Kunststoff wird die Lichtenergie des Lasers entlang der bestrahlten Linie in Wärmeenergie umgewandelt. Diese Eigenschaft der Freistrahler eröffnet die Möglichkeit, den Arbeitsabstand stark zu variieren und somit auch 3D-Bauteile wie Schusskanälen auf Instrumententafeln oder Türverkleidungen eines Fahrzeugs ohne komplizierte Optiken oder hochgenaue Handlingsysteme zu verschweißen. Ein weiterer Vorteil beim Schweißen mit freistrahlenden Diodenlasern ist laut Jenoptik die einfache Skalierung, wodurch eine hohe Produktivität bei vergleichsweise geringen Betriebskosten erzielbar ist. Präsentiert wurde die Anlage auf der 24. Fakuma in Friedrichshafen. cs

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