Übernahme

Synergien nutzen

Yaskawa Electric Corporation gab auf der SPS/IPS/Drives in Nürnberg bekannt, dass ihre europäische Tochtergesellschaft Yaskawa Europe die Mehrheit an der Vipa Gesellschaft für Visualisierung und Prozessautomatisierung, Herzogenaurach, übernehmen wird - vorausgesetzt das Kartellamt stimmt zu.

Die Japaner setzen mit der Integration von Vipa konsequent ihren Weg hin zu einem „Total Solution Provider“ fort. „Die Kombination des Produktportfolios von Vipas SPS-Systemen, I/O Modulen und den HMI-Touchpanels, sowie Yaskawas Frequenzumrichtern, Servoantrieben und den Roboter-Produktlinien, integriert in die neue Konfigurations- und Programmieroberfläche von Vipa, ermöglichen Yaskawa ein Angebot von umfassenden Automatisierungslösungen für eine vielfältige Reihe von Märkten“, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. „Das Produktportfolio von Vipa ergänzt unser eigenes und ihre Kombination ermöglicht viele Synergien“, ist Koichi Takamiya, CEO und Regional Head of Europe bei Yaskawa Europe, überzeugt. Und auch der bisherige Vipa-Eigner Wolfgang Seel ist zufrieden - bietet der Zusammenschluss Vipa doch große Wachstumschancen in Japan und auch im restlichen Asien. „Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich nun nicht mehr die Mehrheit der Anteile halte“, bemerkte er mit einem Augenzwinkern. Laut Manfred Stern, Präsident von Yaskawa Europe, zeige Yaskawa mit dieser Übernahme, wie wichtig der europäische Markt für das japanische Unternehmen sei.

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Vipa wurde 1985 gegründet und ist heute mit seiner Produktpalette komplett aufgestellt. Das Unternehmen ist in weltweit 60 Ländern vertreten und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter.

jg

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