Steuerungstechnik

Berührungslose Sicherheitsschalter

erzeugen sicherlich noch gemischte Gefühle, denn bisher galt: Nichts ist sicherer als Mechanik! Allerdings sind dann handfeste Betätiger erforderlich, die in den Schalter eingeführt werden und so den Sicherheitsstromkreis schließen – was die konstruktive Gestaltung naturgemäß einengt. Bei diesen Sicherheitsschaltern von Schmersal hingegen finden Sie nichts dergleichen, nur glatte Kontaktflächen von Betätiger und Schalter. Wie soll das sicher funktionieren?

Im Schalter befindet sich eine Sendespule, deren Signal der Betätiger empfängt und zur Sicherheit gleich wieder leicht verändert zurücksendet – sofern sich der Betätiger innerhalb des aktiven Bereichs befindet. Der Schalter empfängt dieses modifizierte Signal und leitet es einer Auswerteinheit zu. Als weitere Maßnahme befindet sich im Betätiger ein Permanentmagnet, dessen Magnetfeld der Sicherheitsschalter ebenfalls erfasst und auswertet.

Somit liegt ein redundantes, Manipulations-sicheres und berührungsloses System mit unterschiedlichen Übertragungsarten vor – ganz wie es die Steuerungskategorie 4 nach EN 954-1 fordert. Im Nebeneffekt erlaubt das besondere Wirkungsprinzip einen größeren Versatz zwischen Schutztüre und Rahmen, so dass ein Nachjustieren der Türen viel seltener notwendig ist. Man kann den Schalter bündig einbauen, was die Integration in die Maschine sowie das Reinigen erleichert – und in der Regel auch besser aussieht! Der – auch nachrüstbare – Sicherheitsschalter kann in drei Anfahrrichtungen jeweils als Öffner-/Öffner- oder Öffner-/Schließer-Kombination betrieben werden. Montierbar ist er an verschieb- und drehbaren sowie abnehmbaren Schutzeinrichtungen gleichermaßen – und auch an Fertigprofilen.rm

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