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Artikel und Hintergründe zum Thema

Antriebscontroller

Neue Steuerungstechnik reduziert Komponenten

Die HSM-Technology GmbH als Systemanbieter der Wickeltechnik stellt ein neues Antriebs- und Steuerungskonzept für ihre Maschinen vor. Der Einsatz eines Antriebscontrollers vom Typ Lenze 3200 C mit integrierter SPS ermöglicht die Zusammenfassung sämtlicher Software-Funktionalitäten wie SPS-Programm, Bahnführung, Antriebsregelung und Visualisierung in einem Gerät.

Das neue Konzept erlaubt eine erhebliche Reduzierung der Baukomponenten. Zudem lässt sich die Entwicklungszeit eines Projekts erheblich reduzieren und mögliche Fehlerquellen minimieren. Die besonderen Anforderungen jeder Anlage lassen sich durch die Flexibilität der neuen Systeme schneller und individueller als bisher anpassen. Maschinenszenarien können bereits vor der Fertigstellung der Maschine durch virtuelle Achsen simuliert und getestet werden.

Michael Grohmann, Geschäftsführer von HSM-technology: "Diese Vorteile ermöglichen es uns, Lieferzeiten und insbesondere Inbetriebnahmezeiten erheblich zu reduzieren. Besondere Anforderungen an die Verfahren oder speziell Kundenapplikationen können schneller und unkomplizierter umgesetzt werden." Bei den herkömmlich programmierten Reglern für jeden Antrieb mussten diese bei Austausch/Reparatur neu parametrisiert werden und dann individuell für jede Anlage neu installiert werden. Bei den neuen Systemen können die Antriebsregler ohne jegliche Programmierung einfach ausgetauscht werden. Der Kunde profitiert damit von einer schnelleren Wiederherstellung der Verfügbarkeit der Anlagen, und er spart erhebliche Kosten im Reparaturfall.

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Präziser durch EtherCAT

Durch die Verwendung der EtherCAT Bus Technologie erreichen die Anlagen mit dem neuen Antriebs- und Steuerungskonzept eine erhebliche Verkürzung der Kommunikationszeiten zwischen der SPS und den Antriebsreglern. Somit lassen sich die HSM Maschinen zukünftig wesentlich präziser steuern. Die Genauigkeit bei den Rechenprozessen ist durch die Verwendung von 64 Bit erheblich gesteigert worden. Eine Kopplung der Systeme mit vorhandenen Kundenanlagen ist weiterhin problemlos möglich. Ebenso bietet HSM als Option die Maschinensteuerung durch externe Geräte wie z.B. iPad für die externe Maschinenvisualisierung. Das ist insbesondere bei der Inbetriebnahme und Überwachung größerer Anlagen von erheblichem Vorteil. Die Software kann durch Fremdprogrammierer im Kundenbetrieb bearbeitet werden, da der Hersteller streng nach den IEC 61131-3 Normen programmiert.

Das Unternehmen plant, alle neuen Anlagen mit den neuen Systemen auszustatten, da die Vorteile für den Endkunden wie auch den Maschinenbauer eindeutig überwiegen. Michael Grohmann: "Der Einsatz der neuen Technologie ermöglicht es uns auch, unsere Innovation schneller und effektiver zur Serienreife und auf den Markt zu bringen." jg

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