Software
Leistungsfähigkeit von Mehr-Kern-Rechnern ausreizen
Neue Kontaktalgorithmen, Materialmodelle und parallelisierte Solver zählen nach Angaben von MSC-Software zu den wesentlichen Verbesserungen der Simulationssoftware Marc 2010. Die parallelisierten Solver sollen nichtlineare Analysen beschleunigen, da sich mit ihnen die Vorzüge von Mehr-Kern-Rechnern für die Parallelisierung nutzen lassen. Damit stehen kosteneffiziente Lösungen für große Simulationen zur Verfügung.
»Mit Hilfe der Domain-Decompositions-Methode – kurz DDM – in Kombination mit den neuen Parallel-Solvern haben wir eine exzellente Skalierbarkeit innerhalb einer Multi-Prozessor-Umgebung erzielen können«, berichtet Sanjay Choudhry, Vice President Product & Release Management bei MSC-Software. »Eine thermisch-mechanische Kriechanalyse mit 300.000 Freiheitsgraden konnte mit DDM auf einem 32-Kern-System 7,1-mal schneller durchgeführt werden als mit einem Single-Prozessor-Rechenlauf.« Bei einem Modell mit 700.000 Freiheitsgraden sei die Analyse sogar 13,6-mal schneller gewesen. »Damit steigt die Anzahl der im gleichen Zeitraum durchführbaren Designanalysen erheblich«, so Choudhry weiter.
Der neue Kontaktalgorithmus in der Version 2010 auf Basis eines Segment-zu-Segment- beziehungsweise Flächen-zu-Flächen-Kontakts ermöglicht eine effiziente Modellierung und Analyse der Kontakteigenschaften von Baugruppen und Pressverbänden. Er soll exaktere und stetigere Ergebnisse in den Kontaktbereichen liefern.
Die Simulationsgenauigkeit steigern auch zwei neue Materialmodelle: Das exponentielle Cap-Modell für granulatförmige Materialien (etwa Pulvermetall oder Keramik) und das Mooney-Modell 5. Grades für Analysen von Elastomerkomponenten. -co-
MSC-Software GmbH, München Tel. 089/431987-0, www.mscsoftware.com








