CAE-Analysesoftwarepaket
Bindenähte in 3D simulieren
Für die Version R13 der CAE-Analysesoftware Moldex3D wurden laut Anbieter die virtuellen Simulationsmöglichkeiten im Spritzgießen konsequent weiterentwickelt und verbessert. Damit sollen sich nun noch einfacher potentielle Fehlerquellen im Prozess, Werkzeug oder Bauteil identifizieren, bewerten und ein kosten- und qualitätsoptimales Design realisieren lassen.
Verbessert wurden etwa die Vorhersagemöglichkeiten hinsichtlich der Bindenähte, die nun ebenfalls als reale 3D-Ergebnisse ausgegeben werden. Der Anwender wird so bei der Identifikation potentieller mechanischer Schwachstellen sowie auch bei der Auswahl der passenden Entlüftungsmethode unterstützt. Die Ursachen von Kern- und Werkzeugdeformierung lassen sich mit Moldex3D R13 noch detaillierter analysieren; entsprechende Optimierungen schnell und effektiv ableiten.
Das komplette Werkzeug kann im Rahmen der Simulation eingelesen und sowohl thermisch wie auch verzugstechnisch bewertet und optimiert werden. Die gekoppelte Berechnung des Kernversatzes mit Beeinflussung der Füllung wurde ebenfalls verbessert. Neuerungen gibt es auch im Bereich der Simulation faserverstärkter Bauteile. Version R13 bietet die Möglichkeit, die Faserlänge und Faserkonzentrationsverteilung unter Berücksichtigung von Faserbrüchen innerhalb der Plastifiziereinheit und des Werkzeugs vorherzusagen. Das versetzt den Anwender in die Lage, Qualität und Belastungsfähigkeit des Bauteiles noch detaillierter zu berechnen und auszuwerten. -mc-
Simpatec, Aachen, Tel. 0241/565282-80, www.simpatec.com, www.moldex3d.com








