Qualitätskontrolle
Schichtdicken messen ohne Kontakt
Mit den Hako-Messstationen von Enovasense, die Polytec jetzt im Programm hat, lassen sich jetzt eloxierte Oberflächen prüfen.
Beschichtungen von Materialien haben viele Funktionen. Oft ist eine Messung ihrer Dicke oder Gleichmäßigkeit – vor allem an kritischen Stellen – bei der Qualitätskontrolle unerlässlich. Systeme, die auf dem fotothermischen Messverfahren basieren, erschließen hier praxisgerechte Möglichkeiten, da sie sich für fast alle in- oder halbtransparenten Schichten auf allen gängigen Substraten eignen.
Besonders einfach lassen sich mit den Hako-Messstationen von Enovasense, die Polytec im Programm hat, eloxierte Oberflächen prüfen. Sie werden ab Werk mit der entsprechenden Kalibrierung geliefert. Der Anwender kann sofort messen und muss selbst bei einem Produktwechsel kein unbeschichtetes Teil referenzieren. Sowohl in industriellen Anwendungen als auch im Laborbereich spart das Arbeitszeit.
Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung
Die fotothermischen Messsysteme arbeiten ohne jeglichen Kontakt zum Objekt. Mittels Laser und Infrarotsensoren wird die Beschichtung beliebig geformter Objekte mit Krümmungsradien von >= 1 Millimeter aus Arbeitsabständen von 20 bis 40 Millimeter mit einer Wiederholgenauigkeit von typischerweise +/-1 Mikrometer oder +/- 3 Prozent vom Messwert vermessen.
Angeboten wird das Messverfahren entweder als By-the-Line- oder Labor-Kontrollstation in zwei Baugrößen (Hako-L und Hako-S), kann bei Bedarf aber auch direkt in die Produktionslinie integriert werden. Das größere Hako-L-System ist mit einem 3-Achs-System ausgerüstet. Damit lassen sich komplexe Teile auf ihrer gesamten Oberfläche zur erweiterten Analyse scannen. Das ermöglicht eine schnelle und eindeutige Rückmeldung über die Aufteilung und Homogenität der Eloxal-Schicht zur Qualitätskontrolle oder für Prozessoptimierung. as









