Sensorik + Messtechnik
Staub aufwirbeln
klingt zunächst einfach. Aber genau die richtige Menge, die richtige Staubart und das exakt dosiert über einen langen Zeitraum ist dann doch nicht so leicht. Außerdem soll all dies automatisch in Übereinstimmung mit dem Prüfablauf nach ISO 5011 erfolgen. Für das Unternehmen Topas sind Anwendungen mit luftgetragenen Partikel, beispielsweise für die Prüfung der Abscheideleistung von Filtern oder anderen Abscheidern, nicht neu. Auch Inhalationsexperimente und Strömungsversuche erfordern ein Aerosol mit definierten und zeitlich konstanten Eigenschaften. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen entsprechende Geräte entwickelt.
Wird das Aerosol aus einem vorgelegten Pulver erzeugt, so sind die Partikeleigenschaften durch dieses Pulver bestimmt. Durch Wahl des Pulvers können diese Eigenschaften in einem weiten Bereich variiert werden. Die Eigenschaften des technisch verwendbaren Aerosols werden darüber hinaus durch die Überführung in den luftgetragenen Zustand bestimmt. Der Prozess gliedert sich in die kontinuierliche Dosierung des Pulvermassenstromes und die Dispergierung möglichst bis zur primären Partikelgröße des Pulvers. Der neue Staubdispergierer vereint die beiden Prozessschritte in einem Gerät und gewährleistet die Erzeugung eines definierten, zeitlich sehr stabilen Aerosols. Der von einem Band in Kombination mit einer Schnecke geförderte Feststoff wird in einem Trichter aufgefangen und einer speziellen Dispergierdüse zugeleitet, die nach dem Prinzip des Ejektors arbeitet. Mittels Druckluft wird ein Volumenstrom angesaugt und der in ihm enthaltene Feststoff durch die Scherkräfte der turbulenten Gasströmung dispergiert. Durch die konstruktive Lösung können der komplette Dosiervorgang und damit der Massenstrom von 0,1 bis 200 Gramm pro Minute für eine Schüttdichte von einem Gramm pro Kubikmeter über eine Waage geregelt werden (Wägegenauigkeit von 0,3 Gramm). Alle Parameter sind softwareseitig einstellbar. st









