Sensorik + Messtechnik
Auch beim Verdichten
von Prozessgasen und Kältemitteln ist heute zunehmend Flexibilität gefragt, auch was die Volumenströme betrifft. Denn es wird nicht immer dieselbe Menge des Mediums benötigt und Lagerbehälter sind teuer. Da sind entsprechende Maschinen von Aerzener gegenüber ihren Mitbewerbern klar im Vorteil, denn bei ihnen lässt sich der Volumenstrom manuell oder automatisch stufenlos zwischen 20 und 100 Prozent der Sollleistung einstellen. Geeignet sind die Schraubenverdichter für alle gängigen Prozessgase und Kältemittel.
Damit man mit einer Baureihe einen möglichst großen Fördervolumenbereich abdecken kann – hier zwischen 233 und 9.937 Kubikmetern pro Stunde – hat man sich einen ausgeklügelten Baukasten einfallen lassen. Im unteren Volumenstrombereich setzen die Aerzener je nach Mengenanforderung einen Haupt- oder Nebenrohrantrieb ein, im oberen variieren sie die Rotorlängen. Heraus kommen insgesamt 16 Baugrößen, darunter der mit Abstand weltweit größte öleingespritzte Schraubenverdichter. Er ist fast 2,2 Meter lang, hat einen Rotordurchmesser von 345 Millimetern und wiegt immerhin 3,2 Tonnen.
Da alle Verdichter mit Gleitlagern und direkt angeflanschten Ölpumpen ausgestattet sind, erhöht sich die Betriebssicherheit. Abgestimmte Gehäusewandstärken setzen den Geräuschpegel herab. Eine Baugröße hat SAE-Flansche und ist für eine Lagertemperaturmessung ausgerüstet. Als Einsatzgebiete der Verdichter werden die Pharma-, chemische und petrochemische Industrie sowie die Kältetechnik genannt. Man findet sie aber auch als Wärmepumpen sowie als Expander zur Ausnutzung von Verbrennungswärme vor.rm









