Sensorik + Messtechnik
Lupenrein
müssen heute Bauteile gefertigt werden. Ihre Fertigungsgenauigkeit ist heute ein wesentliches Qualitätskriterium, das sowohl von Zulieferfirmen in der Wertschöpfungskette als auch von Kunden gefordert wird. Mit steigenden Anforderungen an die Herstellung und Bearbeitung von Bauteilen ist auf der anderen Seite aber auch die Sauberkeit der Bauteile gekoppelt, da es keinen Sinn macht, Fertigungsgenauigkeiten im Bereich < 100 µm vorzugeben, wenn dann durch verschmutzte Baugruppen diese Toleranzen überschritten werden. Durch die immer höheren Anforderungen an die Funktion, die Qualität und die Lebensdauer der Bauteile ist daher die industrielle Teilereinigung ein wichtiges Glied in der Wertschöpfungskette des Produktionsprozesses geworden.
Das Unternehmen Pamas hat in seinem neuen Artikel-Mess-System AACC (Automatic Analysis for Contaminated Components) zwei Möglichkeiten der Restschmutzbestimmung vereint. Nach den Normen, ISO-16232 und VDA-19, gibt es verschiedene Analysemethoden die Reinheit von Bauteilen zu messen. Hier sind die Anforderungen an die Verfahren zur Restschmutzanalyse genau definiert und müssen von den jeweiligen Betreibern der Labore, sowohl externe Dienstleister als auch interne Messlabore in den Unternehmen entsprechend umgesetzt werden. Herkömmlich wird Waschflüssigkeit gefiltert und mikroskopisch ausgewertet. Das braucht Zeit. Nach ISO-16232-9 kann die Verschmutzungsanalyse aber auch mit Partikelzählern durchgeführt werden. Im neuen Gerät aus Rutesheim kann die Partikelmessung und die Filterpräperation für die Mikroskopauswertung in einem Arbeitsgang ausgeführt werden. Durch den Vergleich von zwei verschiedenen Analysemethoden hat der Nutzer die Option sich für die bessere und/oder schnellere Methode zu entscheiden. ee








