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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sensorik + Messtechnik

Wärmelose Drucklufttrockner

eignen sich im Gegensatz zu ihren großen Brüdern nur für kleine Durchsatzmengen, hier bis 60 und bis 90 Liter pro Minute. Aber dafür kommen sie ohne Energie aus und benötigen wegen ihrer robusten Bauweise jahrelang weder Wartung noch Reparatur. Als Trockenmittel kommt ein Molekularsieb Typ 4A zum Einsatz, wobei auch andere denkbar sind. Es ist immer wieder regenerierbar, muss also nicht periodisch ausgetauscht werden. Da das Trockenmittel sehr eng gepackt und komprimiert im Gehäuse untergebracht ist, kann es sich dort nicht bewegen und zersetzen. Dies führt dazu, dass es im Normalfall etwa nur alle 10 Jahre ausgetauscht werden muss.

Besonderheit dieser Drucklufttrockner-Ausführung ist der kontinuierliche Trockenluftstrom ohne Druckimpulse. Dazu muss man wissen, dass die Trockner aus zwei Kammern bestehen, in denen das hoch absorbierende Trockenmittel untergebracht ist. Eine Kammer trocknet die Luft, die andere regeneriert sich in dieser Zeit. Beim Umschalten kommt es bei ähnlich aufgebauten Trocknern zu einem Druckstoß – nicht aber hier. Denn kurz vor dem Umschalten wird das Ventil an der regenerierenden Kammer geschlossen und dort der volle Betriebsdruck aufgebaut. Die automatisch arbeitenden Drucklufttrockner schaffen am Auslass Taupunkte bis 50 Grad Celsius, wobei sich die größere Variante auch für Taupunkte unter 40 Grad Celsius eignet. rm

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