Sensorik + Messtechnik
Das Leben erleichtern
soll das Intelligent Sensor Management System (ISM) für digitale pH- und Sauerstoffsensoren, denn es bietet eine erhebliche Vereinfachung der Handhabung von pH- und Sauerstoff-Messsytemen für anspruchsvolle industrielle Anwendungen von der Inbetriebnahme über die regelmäßige Kalibration und Wartung bis hin zum Sensorwechsel. Vorausschauende Diagnostik hilft dem Anwender, Wartungen besser zu planen und damit die Prozesssicherheit zu erhöhen, Instandhaltungskosten zu senken und ungeplante Stillstände zu verhindern.
Die neuen digitalen Sensoren besitzen einen im Steckkopf integrierten Chip, in dem einerseits alle relevanten Sensorparameter gespeichert sind, andererseits Algorithmen arbeiten, die eine erweiterte Sensordiagnostik bereitstellen. Die Auswertung des Messsignals erfolgt direkt im Sensor und der Messwert wird digital und niederohmig an den Transmitter übertragen. Die Sensoren sind mit der seit 30 Jahren unter rauen Umgebungen bewährten K8S-Steckverbindung ausgerüstet. Als Datenkabel dient ein kostengünstiges Koaxialkabel, mit dem wegen der Niederohmigkeit des Signals auch lange Distanzen zwischen Sensor und Transmitter bewältigt werden können. Die Steckverbindung besitzt die Schutzart IP68 und kann so auch problemlos in feuchter Umgebung eingesetzt werden. Als Messgerät kommt der modulare Transmitter M700 zum Einsatz, der je nach Anforderung mit bis zu drei Messmodulen für pH/Redox, Sauerstoff oder Leitfähigkeit bestückt werden kann. Das System ist vorwärts- wie rückwärtskompatibel, das heißt es können an Transmittern mit ISM-Funktionalität auch konventionelle analoge Sensoren betrieben werden.
Ziel des ISM-Systems ist es, eine Wartung nur noch so oft wie nötig, aber nicht häufiger durchzuführen, also nur dann zu kalibrieren, zu warten und auszutauschen, wenn es tatsächlich erforderlich ist. sg








