Koordinatenmessgeräte

Andreas Mühlbauer,

Qualitätsprüfung mit schnellen Mess-Workflows

Hexagons Stationary Division präsentiert mit Maestro ein Koordinatenmessgerät (KMG) der nächsten Generation, das die Qualitätsprüfung mit schnellen, vernetzten Mess-Workflows transformiert. Die Lösung wurde mit Blick auf die steigenden Produktivitätsansprüche der modernen Fertigung von Grund auf neu entwickelt.

© Hexagon

Um dem globalen Fachkräftemangel und steigenden Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, setzt Maestro neue Standards hinsichtlich Geschwindigkeit, Einfachheit und digitale Integration in der Messtechnik. Maestro baut auf der bisherigen Messtechnik-Exzellenz von Hexagon auf und vereint vier Prinzipien: Geschwindigkeit, Bedienerfreundlichkeit, digitale Vernetzung und Skalierbarkeit. Seine Digital-First-Architektur ermöglicht Anwendern schnelle Messroutinen, ein intuitives Bedienerlebnis und nahtlose Integration der Daten, kombiniert in einem zukunftssicheren, upgrade-fähigen KMG. Dank modularer Soft- und Hardware passt sich Maestro zudem flexibel an sich verändernde Produktionsbedarfe an – und eignet sich so unter anderem für Raumfahrt-, Automobilherstellungs- und Hochpräzisions-Fertigungsumgebungen, in denen Sicherheit, Compliance und Messleistung im Fokus stehen.

Maestro ist mit digitalen Sensoren, einem Single-Cable-System und einer komplett neuen Steuerung mit ebenfalls neuer Firmware ausgestattet. Zusammen erhöhen diese Komponenten im Einsatz den Durchsatz, optimieren den gesamten Messvorgang und stellen eine zukunftsfähige Konnektivität für moderne Produktionsumgebungen sicher.

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Geschwindigkeit und Präzision im Einklang

Nutzer erhalten wiederholbare, zertifizierte Messungen für kritische Qualitätskontrollen, selbst bei komplexen Formen und anspruchsvollen Anwendungen. Zudem erreicht Maestro industrieführende Durchsatzzahlen dank schnellen Mess- und Beschleunigungsbewegungen – ganz ohne Kompromisse bei der Präzision. Synchronisierte Achsbewegungen, schnellere Kalibrierungsroutinen und komfortable Anbindung via PC-DMIS beschleunigen die Einrichtung, Programmierung, Ausführung und Protokollierung erheblich.

Digitalisierte Anwendungen und einfache Bedienung

Mithilfe von optimierten Workflows revolutioniert Maestro die Qualitätsprüfung. Das intuitive User-Interface zur Maschineneinrichtung und die bewährte Programmierung über die etablierte Software PC-DMIS ermöglicht es sowohl Messtechnik-Expertinnen und -Experten als auch weniger erfahrenen Mitarbeitenden, wiederholbare und normkonforme Messungen durchzuführen.

Als für das Industrial Internet of Things (IIoT) designte Messlösung trägt Maestro zu datengetriebenen Entscheidungen bei und erhöht die Gesamtanlageneffizienz (OEE). Die Nearline- oder Inline-Integration mit Automatisierungssystemen funktioniert dank integriertem „Metrology Communication Interface“ nahtlos. Mit seinem modularen Design und einer robusten Roadmap für zukünftige Upgrades ist Maestro zudem auf Skalierbarkeit ausgerichtet: Hersteller können Software, Sensoren und zusätzliche Funktionalitäten unkompliziert updaten. So stellen sie sicher, dass ihr Investment zukunftssicher bleibt und auch zukünftigen Produktionsbedarfen gerecht wird.

Erfolgreiche Pilotprojekte

„Herstellende Unternehmen haben uns klar gesagt, was sie benötigen: ein System der nächsten Generation, das steigenden Qualitätsansprüchen, höheren Durchsatzanforderungen und dem gleichzeitigen Fachkräftemangel gerecht wird“, erklärt Jörg Deller, Vice President Product Technology Hardware bei Hexagon. „Indem wir unsere Hard- und Software von Grund auf neu gedacht haben, anstatt ein bereits bestehendes System weiterzuentwickeln, hatten wir die Möglichkeit, eine hochpräzise Messtechniklösung zu entwickeln. Maestro ist gleichzeitig so intuitiv, dass die Bedienenden deutlich produktiver werden. Zudem bedient die digitale Basis von Maestro die Bedarfe der Industrie und erlaubt eine unkomplizierte Integration in moderne, vernetzte Fabriken. So können die Nutzerinnen und Nutzer die Qualität ihrer Produkte schnell und maßgebend verbessern.“

Pilotnutzer berichten von erheblichen Zugewinnen bei der Produktivität sowie deutlich reduzierten Inspektionszeiten, dank derer sie Engpässe minimieren und besser mit schnellen Änderungen der Kundenanforderungen mithalten konnten. Nutzer testeten dabei verschiedene Sensoren von Hochgeschwindigkeit-Laserscans bis zu taktilen Antastungen und erreichten durchgehend starke Ergebnisse in Forschungs-, Entwicklungs- sowie Produktionsanwendungen und Geschwindigkeitseinsparungen, je nach Anwendung, von durchschnittlich ca. 30% verglichen mit herkömmlichen Lösungen.

Maestro ist in verschiedenen Größen und Konfigurationen verfügbar, jede einzelne für automatisierte Prozesse mit mehreren Sensoren ausgestattet. Dafür kommen sowohl taktile und Laserscan-Sensoren, sowie das neue „Digital Rack“ zum Einsatz, welches die Belegung sowie Zustand und Status der eingesetzten Sensoren kontrolliert. Weitere zukunftsfähige Modelle und Verbesserungen sind in der Entwicklung und basieren ebenfalls auf einer einzigen, einheitlichen Plattform.

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