Fraba-Gruppe

Inka Krischke,

Umsatzanstieg und erweiterte Produktionskapazitäten

Die Fraba-Gruppe, Hersteller von Sensoren für die industrielle Bewegungssteuerung, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück, in dem der Umsatz stieg und auch die Mitarbeiterzahl wuchs.

CEO Christian Leeser zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 der Fraba-Gruppe und blickt optimistisch nach vorn. © Fraba

Der Umsatz der Fraba-Gruppe im Geschäftsjahr 2025, das am 31. Dezember endete, stieg gegenüber dem Vorjahr um 7 % auf 46 Millionen Euro. Auch die Zahl der Mitarbeiter stieg auf fast 400, was vor allem auf den höheren Personalbestand im Produktionswerk der Gruppe in Johor Bahru, Malaysia, zurückzuführen ist. Diese auf die Großserienfertigung ausgelegte Anlage bedient die wachsende Nachfrage nach Wiegand-Komponenten sowie den Kit-Encodern und Neigungssensoren von Posital. In China wurde zudem in kleinerem Umfang mit der Produktion begonnen.

Eine wichtige Entwicklung im Jahr 2025 war die Gründung der Fraba India mit Sitz in Pune, Indien. Dabei handelt es sich um eine eigene Vertriebs- und Kundendienstniederlassung, die auf der 25-jährigen Erfahrung von Posital in Indien aufbaut und das bestehende Vertriebsnetzwerk unterstützt. Sie soll die Lieferketten optimieren und die technische Unterstützung für Unternehmen verbessern, die im Bereich Automatisierung und Bewegungssensorik tätig sind. Christian Leeser, CEO und Hauptaktionär von Fraba, erklärt dazu: „Indien ist ein dynamischer und expandierender Markt. Durch die Etablierung einer direkten Präsenz können wir unsere Kunden noch effizienter bedienen, neue Chancen nutzen und zur Stärkung der regionalen Innovation beitragen.“

Anzeige

Die Fraba-Gruppe investiert weiterhin erheblich in die Welt der Wiegand-Technologien. Das neue ASIC-Modul der Marke Ubito für Ereigniserfassungs- und Zählanwendungen hat sich als Lösung für Multiturn-Encoder bewährt. Dieser Chip kann mit der von einem Wiegand-Sensor erzeugten Energie betrieben werden und dient als Teil eines autarken Zählsystems, das den Einsatz von Pufferbatterien überflüssig macht.

„In einer Zeit von Handelsunsicherheiten und Störungen in den Lieferketten Wachstum zu erzielen und einen stabilen Betrieb aufrechtzuerhalten, war eine große Leistung,“ unterstreicht Leeser. „Sehr stolz bin ich darauf, wie unsere Mitarbeiter mit Herausforderungen wie Unterbrechungen in der Versorgung mit Seltenerdmagneten umgegangen sind. Wir glauben, dass unsere Kombination aus Spitzentechnologien, globaler Reichweite und Reaktionsfähigkeit auf aufstrebende Märkte – wie beispielsweise die fortschrittliche Robotik – eine solide Grundlage für weiteren Erfolg bildet.“

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Editorial

Integration meets Reality

OT meets IT – beide Welten sollen zusammenwachsen, Daten sollen fließen, die Produktion soll smart werden. Doch die industrielle Realität bleibt oft hartnäckig widersprüchlich: technisch längst vernetzt, organisatorisch weiterhin getrennt.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Siemens

Markus Grabmeier wird CEO Electrical Products

Siemens hat Markus Grabmeier zum 1. Juni 2026 zum CEO der Business Unit Electrical Products (EP) bei Smart Infrastructure ernannt. Er folgt auf Andreas Matthé, der das Geschäft seit 2010 führte und Ende September 2026 in den Ruhestand geht.

mehr...

Interview

Mobile Energie neu denken

Elektrifizierung, Batteriespeicher und intelligentes Energiemanagement verändern Industrie und Baustellen. Lukas Krüger, Produktspezialist Batteriespeichersysteme bei Bredenoord, spricht im Interview über Trends, Technologien und die mobile...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

3D-Druck

Stratasys übernimmt MarkForged

Stratasys übernimmt MarkForged von Nano Dimension für 42,5 Millionen US-Dollar und erweitert damit gezielt sein Portfolio im Bereich faserverstärkter Verbundwerkstoffe. Mit der Akquisition stärkt das Unternehmen zugleich seine Software- und...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren