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Artikel und Hintergründe zum Thema

Isense-Module

Die Energiekette überwacht sich

Machine Learning, Big Data und Industrie 4.0 – längst verbergen sich hinter einstigen Schlagworten reale Konzepte. Durch intelligente Produkte wie die smart plastics von Igus können Unternehmen beispielsweise die Ausfallsicherheit ihrer Anlagen erhöhen, Wartungseinsätze präzise planen und dadurch Kosten sparen.

Zur Isense-Produktfamilie gehören mit Sensoren und Überwachungseinheiten ausgestattete Energieketten, Leitungen, Linearführungen und Rundtischlager, die ihren Zustand permanent selbst überwachen. (Bild: Igus)

Unter dem Begriff Isense hat Igus seit 2016 eine Produktfamilie im Programm, bei denen unterschiedliche Sensoren und Überwachungsmodule die Kunststoff-Lösungen wie Energieketten, Leitungen, Linearführungen und Rundtischlager intelligent machen. Sie erfassen unter anderem im laufenden Betrieb den Verschleiß und geben Alarm, sobald eine Reparatur oder ein Austausch erforderlich ist.

Durch die Vernetzung mittels Igus Communication Modul (Icom) ist die Online-Statusanzeige mit Alarmierungsmöglichkeit, zum Beispiel über PC, Tablet oder Smartphone ebenso möglich wie eine direkte Integration in die unternehmensweite Infrastruktur. Diese smart plastics sagen bereits heute die Lebensdauer in zahlreichen Kunden-Anwendungen voraus, wie etwa in der Automobilindustrie und werden kontinuierlich weiterentwickelt.

So sind beispielweise die verbesserten Isense-Module, die mittels Sensoren Daten der Energiekette, Leitung, Linearführung oder Rundtischlager erheben, mit einem seriellen Interface ausgestattet und lassen sich einfach im Schaltschrank integrieren. Ein Datenlogger erlaubt die Speicherung der Werte auf einer SD-Karte. Die gemessenen Daten verschiedener Isense-Systeme werden schließlich kabellos an das Icom-Modul gesendet, zusammengefasst und aufbereitet.

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Der Kunde hat dabei die Wahl aus verschiedenen Konzepten der Integration in die eigene Infrastruktur. So besteht die Möglichkeit, dass das Icom die Daten der Sensoren an einen PC schickt oder die Daten über den Computer in die vorhandene Softwareumgebung und Intranetlösung integriert. Darüber hinaus ist eine Anbindung an das Datacenter möglich. In diesem Fall werden die Wartungsempfehlungen via Machine Learning und KI-Algorithmen ständig mit den Erfahrungen aus vielen laufenden Anwendungen, beispielsweise aus dem 2.750 Quadratmeter großen Testlabor von Igus, abgeglichen und präzisiert.

Smart plastics erhöhen die Anlagensicherheit, indem sie die Lebensdauer genau voraussagen. Das ist beispielsweise dann interessant, wenn eine Vielzahl an E-ketten in der Produktion eingesetzt werden. (Bild: Igus)

„Bereits im Vorfeld können wir durch diese zahlreichen Tests, die in die Online-Lebensdauerrechnern einfließen, recht genau vorhersagen, wie lange beispielsweise eine E-Kette in der jeweiligen Anwendung zuverlässig arbeitet“, stellt Richard Habering, Leiter des neu gegründeten Geschäftsbereich smart plastics heraus. „Durch die Isense-Komponenten erhält der Kunde zusätzliche Sicherheit durch ein permanentes Lebensdauer-Update. Denn es bezieht die jeweils aktuellen Umgebungsbedingungen der laufenden Anwendung mit ein. Gewartet und ausgetauscht wird nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. Das spart Zeit und Instandhaltungskosten.“ as

Halle 17, Stand H04

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