Expansionsziele

Schmersal baut Export in Indien aus

Schmersal will in den nächsten Jahren die Exportaktivitäten des Produktionswerks in Ranjangaon ausbauen. Der erste Schritt ist getan: Soeben wurde die erweiterte „Export Oriented Unit“ des Werkes eröffnet.

Sagar Bhosale, Geschäftsführer von Schmersal Indien, erläutert die Expansionspläne für das Pro-duktionswerk in Ranjangaon. © Schmersal

Das Produktionswerk der Schmersal-Gruppe in Ranjangaon (Pune)/Indien ist bereits in den vergangenen acht Jahren erfolgreich gewesen. Nachdem bereits 2007 die indische Landesgesellschaft gegründet wurde, startete Schmersal 2012/2013 mit einer eigenen Produktion. Hauptziel war es, die Global Player des Maschinenbaus – wie die Textilmaschinenindustrie – mit Sicherheitsschaltern und Sicherheitssystemen für ihre lokalen Produktionsstätten und den Servicebedarf zu versorgen. Schnell gewann der lokale Vertrieb auch zahlreiche indische Maschinenbauer als Kunden. Heute beschäftigt das Werk rund 120 Mitarbeiter, die mehrere Baureihen elektromechanischer Sicherheitsschalter für den lokalen Markt und für den Export produzieren.

In den nächsten Jahren sollen die Exportaktivitäten in großem Umfang ausgebaut werden. Der erste Schritt zu diesem Ziel ist getan: Soeben wurde die erweiterte „Export Oriented Unit“ (EOU) des Werkes eröffnet. Damit wird ein Programm der indischen Regierung bezeichnet, das die Exporttätigkeit fördert und insbesondere Steuererleichterungen sowie verringerten Administrationsaufwand gewährt.

Anzeige

Von diesen Vorteilen profitiert das indische Produktionswerk von Schmersal bereits, wenn auch anfangs in bescheidenem Maße. Sagar Bhosale, Geschäftsführer von Schmersal Indien: „Wir haben 2018 mit einer einzigen EOU-Produktionslinie auf einer begrenzten Fläche von 221 Quadratmetern begonnen, die elektromechanische Sicherheitsschaltgeräte produziert. Nach nur einem Jahr haben wir aber schon zwei weitere Produktionslinien hinzugefügt“.

Der aktuelle Business-Plan sieht ein rasches Wachstum des Exports vor. Der Raum für die Verwirklichung dieser Pläne ist jetzt vorhanden: Im Rahmen einer Online-Einweihungsfeier wurde der erweiterte EOU-Bereich mit einer Fläche von fast 1.000 Quadratmetern eröffnet. Hier sollen ab sofort jedes Jahr zwei oder drei neue Produktionslinien errichtet und in Betrieb genommen werden. Zum Fertigungsprogramm gehören weitere Sicherheitsschalter-Baureihen, aber auch mehrere Positionsschalter-Serien und Aufzugschaltgeräte. as

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

80 Prozent B2B-Umsatz

Conrad wächst weiter

Conrad Electronic erwirtschaftet mittlerweile 80% seines Umsatzes mit Geschäftskunden und hat sich erfolgreich vom klassischen Technikhändler zur B2B-Beschaffungsplattform entwickelt. Das Unternehmen will Europas führende Beschaffungsplattform für...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren