Schutz vor Fälschungen
Dokumentenschutz mit RFID
Dokumente oder Siegel müssen vor Manipulation und Fälschung geschützt werden. Der Einsatz von RFID kann hier der Schlüssel zum Ziel sein. Darüber hinaus bringt RFID eine Dokumentation und Kontrolle der zu schützenden Dokumente.
Beim Schutz von Dokumenten ist es wichtig, dass die Behörde die Sicherheitsfunktion nahtlos in die bestehenden Prozesse integrieren kann. Jeder Anwendungsfall muss einzeln geprüft werden, um eine passende Lösung für die Dokumentensicherheit zu finden.
Dokumentenklebesiegel: einfach, aber sicher
Mit Siegeln oder konventionellen Stempeln versehene Dokumente sind leicht zu fälschen. Solche Fälschungen sind jedoch sowohl von Laien als auch von Behörden nur schwer zu erkennen. Dokumentenklebesiegel hingegen, oder auch Transfersiegel genannt, bieten einen deutlich höheren Schutz vor Manipulation und Fälschung.
Das Prinzip dieser Siegel ist einfach, aber wirksam: Beim Aufkleben werden der Klebstoff und die Farben von einer Trägerfolie direkt auf das Dokument übertragen, es gibt keine Folie, die man im Nachhinein abziehen kann. Die Sicherheit wird mit dem Siegel unkompliziert erhöht und gleichzeitig ergeben sich für die ausgebenden Stellen wichtige Vorteile.
Transfersiegel können anstelle konventioneller Stempel oder zum Schutz von Unterschriften eingesetzt werden. Sie dienen zur Validierung oder rechtsgültigen Kennzeichnung von Dokumenten (Authentifizierung, Beglaubigung) und erleichtern die Verfolgung von Straftaten wie dem Beschädigen, Ablösen und unkenntlich machen dienstlicher Siegel nach § 136, Absatz 2 (Siegelbruch), StGB. Dank ihres speziellen Aufbaus und ihrer integrierten Sicherheitselemente, bieten sie für behördliche Formulare und sonstige Dokumente zusätzlichen Fälschungsschutz und dienen als Originalitätsnachweis.
Vorteile im Ausgabeprozess durch die passende Variante
Ergänzend zu den „Basisfunktionen“ kann das Dokumentenklebesiegel je nach Anforderung individuell auf die jeweilige Anwendung angepasst werden. Zur genauen Dokumentation der Ausgabe der Siegel dient die mit einer Seriennummer ausgestattete Variante. Sie macht die Siegel „zählbar“, so dass eine unbefugte Ausgabe von Siegeln verhindert wird. Zudem ermöglicht es die genaue Zuordnung eines Siegels zu einem ganz bestimmten Dokument.
Wenn im Prozess eine exakte Positionierung des Siegels erforderlich ist – oder ganz allgemein die Handhabung vereinfacht werden soll – können die Siegel mit einer Anfasslasche ausgestattet werden. Die patentierte Lösung von Schreiner Printrust ist leicht klebend, sodass das Siegel zuverlässig am Finger haftet, während das Siegel positioniert wird. Dies ermöglicht eine sichere Handhabung, ohne dass die sensible Klebeschicht auf der Siegelrückseite beschädigt wird. Das Dokumentensiegel kann sicher und präzise auf Dokumenten platziert und fixiert werden. Ein „Klick“ beim Abknicken der Anfasslasche signalisiert dem Anwender, wann der richtige Moment zum Ablösen der Trägerfolie erreicht ist. Nach Aufbringen des Siegels verbleiben keine Klebereste am Finger der Mitarbeiter. as











