Cyber-Attacken
Durchschnittlicher Schaden von über 1 Million Euro pro Attacke
Erfolgreiche Cyber-Attacken auf Unternehmen richten im Durchschnitt einen Schaden in Höhe von je 1 Million Euro an. Dies ist die Schätzung von 790 IT-Führungskräften aus aller Welt, die Radware für seinen Global Application and Network Security Report 2018-2019 befragt hat.
Die Schätzung basiert auf realen Vorfällen und deren Folgen. Unternehmen, die den Schaden nicht schätzen, sondern konkret errechnen, kommen sogar auf eine Schadenssumme von nahezu 1,5 Millionen Euro.
Die Hauptwirkung von Cyberattacken sind Produktivitätsverluste (54 Prozent), gefolgt von negativen Kundenerfahrungen (43 Prozent). Darüber hinaus berichtete fast die Hälfte, dass das Ziel der Angriffe auf ihre Netze und Systeme die Unterbrechung des angegriffenen Dienstes war. Etwa ein Drittel der Angriffe hatte Datendiebstahl zum Ziel.
„Während Angreifer nur einmal erfolgreich sein müssen, müssen Unternehmen bei der Bekämpfung und Mitigation solcher Angriffe ausnahmslos erfolgreich sein“, sagt Michael Tullius, Regional Director DACH bei Radware. „Ein Cyberangriff, der zu Service-Unterbrechungen oder Datendiebstahl führt, kann verheerende Auswirkungen auf das Unternehmen haben.“
Die meisten Unternehmen haben im Laufe eines Jahres mindestens eine Angriffsart erlebt – nur 7 Prozent der Befragten blieben nach eigenen Angaben komplett verschont. 21 Prozent berichteten von täglichen Angriffen, was einem deutlichen Anstieg gegenüber 13 Prozent im vergangenen Jahr entspricht. Zudem werden Angriffe nicht nur häufiger, sondern auch effektiver: 78 Prozent der Befragten, die von einem Cyberangriff betroffen waren, erlebten eine Verschlechterung ihrer Dienste oder einen kompletten Ausfall, verglichen mit 68 Prozent im letzten Jahr. Selbst angesichts dieser Zahlen verfügen 34 Prozent der Befragten nicht über einen Cybersicherheits-Notfallplan.










