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In vier Schritten zur digital assistierten Montagelinie

Auf Anhieb die perfekte Montagelinie für die eigene Produktion umzusetzen ist schwierig. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorgehensweise ist dieses Vorhaben kein Schuss ins Blaue. Wer in reflektierten Schritten vorgeht, kann sich viel Zeit, Geld und Ärger sparen.

Erst mit dem Produktionsalltag kommt die Erfahrung – spätestens hier zahlt sich ein modular veränderbares Arbeitsplatzsystem aus. © Bott

Schritt 1: Analyse und Festlegung des Zielbildes

Grundlegend für den Aufbau einer digital assistierten Montage ist die genaue Kenntnis des Status quo. So muss geklärt werden, wie variantenreich die Produkte sind, wie lang ein typischer Produktlebenszyklus dauert und in welchen Mengen produziert wird. Außerdem gilt es zu definieren, welche Ziele Priorität genießen – beispielsweise kürzere Taktzeiten, verbesserte Montagequalität oder das Wohlbefinden des Montagepersonals. Auch wenn gewisse Kompromisse möglich sind, kann eine wirtschaftliche Montagelinie keine eierlegende Wollmilchsau sein.

Schritt 2: Ableitung der nötigen digitalen Flughöhe 

Basierend auf den Ergebnissen der Analyse ergibt sich der Grad der sinnvollerweise zu implementierenden Digitalisierung und Automatisierung. Lange Produktlebenszyklen und ein Fokus auf hohe Montagequalität können beispielsweise besonders detaillierte digitale Arbeitspläne und automatische Prüfzellen rechtfertigen. Die Automatisierung muss in einem angemessenen Verhältnis zur Produktionsrealität stehen. Wer es übertreibt wird unflexibel, denn automatische Abläufe sind immer auch spezialisiert. Noch immer gilt: Die menschliche Hand ist das vielseitigste Werkzeug. 

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Wer sich alle Möglichkeiten offen lassen will, greift zu einer digitalen Assistenzsoftware, die es erlaubt, das Menschliche und digital Automatisierte zusammenzuführen. So können nach und nach weitere Automatisierung und unterstützende Systeme eingebunden werden. Achtet man bei der neuen Softwarelösung auf standardisierte Schnittstellen, erleichtert das die Integration in die vorhandene IT-Landschaft. 

Schritt 3: Zwischenschritte und Reifegrade definieren

Es hat sich bewährt, eine neue Montageanlage nach und nach in Zwischenschritten und funktionsfähigen Reifegraden zu implementieren – insbesondere dann, wenn eigene Erfahrungswerte fehlen oder die Erstinvestition möglichst gering gehalten werden soll. Beispielsweise kann via Cardboard Engineering die Praktikabilität eines Aufbaus getestet werden, woraufhin die eigentliche Montagelinie und zuletzt die digitale Assistenz und andere Systeme folgen.

Es ist für Einsteiger sinnvoll auf Insellösungen zu verzichten und sich die Möglichkeit späterer Upgrades offen zu halten – unabhängig davon, ob diese letztlich tatsächlich in Anspruch genommen werden. 

Schritt 4: Nach und nach agil integrieren

Jeder umgesetzte Zwischenschritt bedarf gründlicher Reflexion – nicht nur aus Sicht der Technik und des Prozesses. Es ist beispielsweise unabdingbar, im Laufe der Einführung entstandene Bedenken und Vorschläge des Montagepersonals einfließen zu lassen. Das stellt die Akzeptanz für neu eingeführte Prozesse und digitale Systeme sicher. Für die Montagelinie und die Assistenzsoftware bietet sich deshalb ein modularer Aufbau an, der sich jederzeit umbauen, neu anordnen und erweitern lässt.

Die Bott Gruppe ist Ihr starker Partner

Mit frei konfigurierbaren Arbeitsplätzen und Montagelinien sowie eigener digitaler Assistenzsoftware setzt die Bott Gruppe umfangreiche und offene Lösungen um – alles aus einer Hand. Dabei steht die Analyse des Ist-Zustandes und der Ziele der montierenden Kundenunternehmen im Vordergrund. Mit Erfahrung und einem umfassenden Partnernetzwerk findet sich so die ideale Lösung für Ihren Betrieb. Die Experten der Bott Gruppe begleiten Sie bei jedem Schritt.

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