Ressourcenschonung

Andreas Mühlbauer,

Kunststoffe sortenrein recyceln

Mit dem Programm arburgGreenworld engagiert sich Arburg für Circular Economy und Ressourcenschonung. Gemeinsam mit renommierten Partnern wird unter anderem an innovativen Technologien für eine geschlossene Kreislaufwirtschaft gearbeitet.

In der Circular Economy können Monomaterial-Produkte dank digitaler Wasserzeichen sortenrein getrennt und als Rezyklat in den Kreislauf zurückgeführt werden. © Arburg

Dazu zählt das Vorhaben „HolyGrail2.0“ für sortenreines Sortieren von Kunststoffverpackungen mittels digitaler Wasserzeichen. Das Projekt ist jüngst in die nächs-te Runde gegangen und wird seit September 2020 unter der Schirmherrschaft des Europäischen Markenverbands AIM vorangetrieben. Dabei ist Arburg unter den mehr als 85 Unternehmen und Organisationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der einzige Hersteller von Spritzgießmaschinen.

„Bereits in der Pilotprojekt-Phase von HolyGrail haben wir am Beispiel von IML-Bechern aus Monomaterial gezeigt, dass die Technologie mit digitalen Wasserzeichen prinzipiell ausgezeichnet funktioniert“, sagt Bertram Stern, Packaging und Circular Economy Manager bei Arburg. Am europaweiten Projekt, das im September 2020 startete und im Sommer 2022 abgeschlossen werden soll, beteiligt sich Arburg in verschiedenen Arbeitskreisen. Der Verband AIM mit Sitz in Brüssel koordiniert die Aktivitäten unter Berücksichtigung der aktuellen EU-Gesetzgebung.

Nach Entwicklung eines Verpackungskonzepts ist ge-plant, im Frühjahr 2021 mit der semi-industriellen Testphase zu beginnen. Die EU-Gesetzgebung sieht vor, dass bis zum Jahr 2030 europaweit alle Kunststoffverpackungen wiederverwendbar, leicht recycelbar oder kompostierbar sind. Die Wiederverwertungs- und Recyclingquote soll dabei 60 Prozent betragen.

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