Stürmisches Wachstum für Sepro

Noch ein hervorragendes Jahr

Mit einem zu erwartenden Umsatz von fast 79 Millionen Euro wird der französische Roboter- und Automationsspezialist Sepro Robotique, La Roche sur Yon, das Geschäftsjahr 2014 abschließen. Dieses Ergebnis überträfe selbst die optimistischen Ziele des Unternehmens aus den Vormonaten. Damit verzeichnet Sepro das zweite Jahr in Folge einen Rekordumsatz, der durch steigende Verkaufszahlen in allen wichtigen Weltregionen gekennzeichnet sei.

Jean-Michel Renaudeau, Geschäftsführer des französichen Roboterherstellers Sepro, freut sich über einen erneuten Rekordumsatz. (Foto: Sepro)

Basierend auf den bereits getätigten Verkaufsabschlüssen kann Sepro einen Umsatz von 78,8 Millionen Euro für 2014 vermelden. Damit liegen die bekannten Zahlen bereits jetzt um 18,5 Prozent über dem Ergebnis von 2013, das bereits als Rekordjahr mit dem besten Umsatz in die Firmengeschichte einging. Rund 2.100 Spritzgießmaschinen konnten 2014 mit Robot-Systemen von Sepro ausgestattet werden – ebenfalls einmalig in der bisherigen Unternehmenshistorie.

„2013 war bereits ein hervorragendes Jahr”, analysiert Jean-Michel Renaudeau, Geschäftsführer von Sepro. „Deshalb haben wir schon angenommen, dass 2014 noch besser werden könnte. Allerdings haben wir nicht vorausgesehen, dass wir einen neuen Umsatzrekord fast schon vor Beginn des vierten Quartals verzeichnen konnten. Genauso freut uns, dass wir nicht nur in unseren stärksten Märkten USA und Deutschland wachsen konnten, sondern auch weltweit. Wir hatten dabei auch in Regionen Steigerungen zu verzeichnen, in denen unser Wachstum in den letzten Jahren unter dem Durchschnitt lag".

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In Nordamerika, dem größten Regionalmarkt von Sepro, stiegen die Verkaufszahlen im Vergleich zu 2013 um rund 26 Prozent. In Deutschland als zweitgrößtem Einzelmarkt betrug die Steigerung ca. 17 Prozent, bei allerdings leicht gesunkenen Absatzzahlen im Robotersegment. Dies zeige, so Renaudeau weiter, dass sein Unternehmen nicht nur von den verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitiere, sondern auch zusätzliche Marktanteile gewonnen habe. So seien die Verkaufszahlen auch in Frankreich, Sepros Heimatmarkt, 2014 gestiegen, obwohl das Land immer noch mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen habe.

In Spanien und Portugal, zwei Märkten, in denen der wirtschaftliche Aufschwung seit 2009 nur sehr langsam geht, gingen die Absatzzahlen im Vergleich zu 2013 um rund 200 Prozent signifikant nach oben. Renaudeau sieht vor allem die Wende in der Automotive-Industrie der Region Valencia sowie die neue Vertretung von Sepro in Portugal, Carlos Pereira und Deltaplas Lda., als Schlüsselfaktoren für diese überaus positive Entwicklung. 2014 werden allein diese beiden Länder einen Anteil von rund 14 Prozent zu den gesamteuropäischen Verkäufen beitragen.

In Großbritannien, wo die Verkäufe bereits seit 1999 zurückgingen und ihren Tiefpunkt in 2009 erreichten, konnte sich der Markt in den letzten fünf Jahren merklich erholen. Der Trend zeigte seitdem ständig nach oben, mit mehr als verdoppelten Verkaufsergebnissen seit Mitte 2011. So konnten 2014 im Vereinigten Königreich mehr als 60 Roboter abgesetzt werden. bw

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