Schweizer Concept-Car

Der Roboter sitzt am Steuer

Die Vision des autonomen Fahrens soll schon bald zur Realität werden und die Beziehung des Menschen zum Automobil grundlegend verwandeln. Vordenker wie die Schweizer Ideenfabrik Rinspeed sind bereits dabei, sich konkrete Gedanken zu machen, wie der automatisierte Individualverkehr das Auto und das System Mensch-Maschine verändern wird.

Bauten bislang Roboter in den Fabriken dieser Welt Autos lediglich zusammen, so reicht im neuen Concept-Car „Budii“ des Schweizer Auto-Visionärs Frank M. Rinderknecht die Maschine dem Menschen nun im wahrsten Sinne des Wortes die Hand: Wollen die Insassen im selbstfahrenden Elektromobil auf einer kurvenreichen Landstraße oder im Gelände einfach Spaß haben, dann übergibt ein Roboterarm ganz nach Wunsch dem Fahrer oder dem Beifahrer das Lenkrad und damit das Kommando.

Die sensitive Sieben-Achs-Einheit von Kuka dient aber nicht nur als Lenksäule. Sie ermöglicht theoretisch unendlich viele Einstellmöglichkeiten: Beim automatisierten Fahren im täglichen Pendler-Verkehr verstaut sie beispielsweise das Volant raumsparend in der Mitte, oder sie dient als Ablagetisch oder zuvorkommender Butler. Möglich macht dies die einzigartige und multiredundante „Steer-by-Wire“-Technologie von Paravan. Im Rinspeed-Budii reicht der Mensch dem Roboter im wahrsten Sinne des Wortes die Hand. Und zeigt so, wie die Mensch-Roboter-Kollaboration im täglichen Leben zum Einsatz kommt. Das Konzeptfahrzeug konnte live auf dem Genfer Automobilsalon erlebt werden.    bw

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