Schunk Robot Competition

Hohe Hürden im Wettbewerb

Auch während der Programmierung der Roboter wurden die Lösungsstrategien immer weiter optimiert. Am Ende gab es schließlich ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen. (Fotos: Schunk)

Spannend, lehrreich und anspruchsvoll war auch die diesjährige Schunk Robot Competition, das Unternehmen anlässlich der sechsten European Robotics Week veranstaltet hat.

Kreativität und technisches Geschick waren bei der Robot Competition gefragt.

Der Parcours, der von Schunk-Auszubildenden entwickelt und am Ende des dreitägigen Wettbewerbs zu absolvieren war, hatte es in sich: Von den Teams selbst konstruierte Roboter mussten autonom aus- und einparken, sich bis auf wenige Zentimeter an Hindernisse annähern, Teile greifen und last but not least einer Bodenmarkierung bis ins Ziel folgen. Unterstützt wurden die hochmotivierten Schülerteams der Jahrgangsstufe 10 des Hölderlin-Gymnasiums aus Lauffen von mehreren Auszubildenden des Familienunternehmens sowie von Stefan Mühleck und Martin Aichert, Ausbilder für Automatisierungstechnik und Mechatronik bei Schunk. Angespornt von ihren Lehrern für Naturwissenschaften und Technik, Evelyn Sauer und Peter Spechtenhauser, stellten sich zwölf Jungen und zwei Mädchen den einzelnen Aufgaben, entwickelten und optimierten Ideen für die Konstruktion der Roboter und programmierten die einzelnen Abläufe. Vom zweirädrigen Balance-Roller über drei- und vierrädrige Varianten bis zum kettengetriebenen Robot-Car war in der Entwicklungsphase alles zu sehen – manches davon wurde schnell wieder verworfen, anderes Schritt für Schritt optimiert und mithilfe der Software zum Leben erweckt.

Kreatives Training unter Echtbedingungen

Nach dem Wettbewerb, in dem Team Rot knapp die Nase vorne hatte, erhielten sowohl das Siegerteam als auch die zweitplatzierte Gruppe ein original Schunk-Trikot.

Auch wenn es in der abschließenden Challenge nicht gelang, alle Aufgaben vollständig zu lösen, waren der kaufmännische Geschäftsführer/CFO, Bernhard Frisch, und der Abteilungsleiter für den technischen Vertrieb mechatronischer Greifsysteme, Mike Mayer, von den Ergebnissen und dem Engagement der Jugendlichen begeistert. Beide würdigten bei der Preisverleihung die Kreativität und das Durchhaltevermögen des Mechatronik-Nachwuchses und schlugen die Brücke zum beruflichen Alltag: „Es kommt eben nicht nur auf die Brillanz der Programmierung an, sondern im Ernstfall entscheiden oft auch Kleinigkeiten, wie die Dokumentation oder ein Plan B, falls etwas klemmt“, unterstrich Bernhard Frisch. Insofern sei die Robot Competition ein Training unter Echtbedingungen gewesen. Die beiden Profis luden die Teilnehmer ein, das Thema als Praktikanten, Werkstudenten oder Auszubildende bei Schunk weiterzuverfolgen. Denn, so Frisch, „die Robotik ist ein Wachstumsmarkt, in dem SCHUNK als weltweit führender Technologieausrüster für Roboter eine wichtige Rolle spiele.“

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Die Robot Competition war Teil der sechsten European Robotics Week, einer Initiative des European Robotics Forums, die vom 19. bis 27. November 2016 stattfand. An der Aktion beteiligen sich zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen aus ganz Europa. bw

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