MRK + Cobots

Automatisierte Hochglanzpolitur

Mit Robax-Zellen von HandlingTech wirtschaftlicher zu perfekten Oberflächen
Die neue DF-6 Automation lässt sich sogar in Fertigungslinien integrieren.
Schleppfinish-Bearbeitungen sind heute gängige Praxis, um Standzeiten von Umform- und Zerspanungswerkzeugen zu erhöhen und Bearbeitungsparameter zu optimieren. Otec bietet mit Robax-Zellen von HandlingTech vollautomatisierte Gleitschleifanlagen.

Die Wirtschaftlichkeit von Umform- und Zerspanungswerkzeugen definiert sich maßgeblich durch deren Leistungsfähigkeit: realisierbare Schnittparameter, Standzeiten und erzielbare Qualitäten. Diese Eigenschaften lassen sich durch Schleppfinish-Bearbeitungen (entgraten, Kanten verrunden und polieren) verbessern. Otec hat das Schleppfinish-Verfahren technologisch vorangetrieben: Die zu bearbeitenden Werkstücke sind in speziellen Haltevorrichtungen fixiert, von denen sie mit ausgetüftelten, kreisförmigen Bewegungsmustern durch einen Behälter mit Schleif- oder Poliergranulat geschleppt werden. Durch schnelle Bewegungen entstehen hohe Anpressdrücke zwischen Werkstück und Verfahrensmedium, welche in kürzester Zeit eine Kantenverrundung oder ein Hochglanzfinish in Qualität einer Handpolitur erzielen.

Werden die bislang manuell zu bedienenden Schleppfinish-Maschinen zum Be- und Entladen der Werkstücke um standardisierte Roboterzellen von HandlingTech ergänzt, können solche Prozesse voll automatisiert und wirtschaftlicher ablaufen. In den Robax-Zellen übernimmt ein Sechs-Achs-Knickarm-Roboter das Handling der Werkstücke. Mit seinen Freiheitsgraden kann er sowohl Wendeschneidplatten als auch komplexe Präzisionswerkzeuge positionsgerecht in die Haltevorrichtungen der Schleppschleifmaschine einfuttern. Gleichzeitig bietet er die Voraussetzungen zur individuellen Anpassung an die Werkzeugträgersysteme der Anwender, mit denen die Zellen manuell oder automatisch verkettet bestückt werden. Außerdem ermöglichen die standardisierten Robax-Zellen, die mit einem nach Traglast und Arbeitsraum passenden Industrieroboter ausgestattet sind, die Anpassung der Anlagen hinsichtlich Werkstückgrößen und -gewichten sowie Werkstückanzahl pro Durchgang beziehungsweise Palettengröße und -anzahl.
Die Ausführung DF-6 ist auf Werkstück-/Greifer-Massen bis fünf Kilogramm und eine Reichweite bis 890 Millimeter ausgelegt. In der Zelle ist Platz für drei Werkstückpaletten mit Abmessungen von 250 mal 250 Millimeter. Optional besteht die Möglichkeit, die Palettenzuführung mit einem Kransystem zu lösen oder eine Schnittstelle für die Werkstückzu- und -abführung mittels Fördersystem zu integrieren. PR/ah

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