Mobile Maschinenbeschickung von Yaskawa

Hohles Handgelenk

Yaskawa und Clearpath haben gemeinsam ein mobiles System zur Maschinenbeschickung in Entwicklung. Die vollintegrierte Lösung wird aus dem fahrerlosen Transportsystem (FTS) Otto 1500 von Clearpath und einem darauf montierten Handlingroboter Motoman MH12 von Yaskawa bestehen. Ein Prototyp soll in Kürze vorgestellt werden.

Premiere des Prototypen vermutlich auf der Automatica: Fahrerloses Transportsystem Motoman MH12. (Montage: Yaskawa)

„Unsere Partnerschaft mit Clearpath wird der Industrie eine robuste, hochintegrierte Lösung zur flexiblen und dynamischen Fortbewegung von Robotern am Arbeitsplatz liefern“, sagte Roger Christian, Leiter der Abteilung für Produktentwicklung bei Yaskawa in den USA. „Diese autonome modulare Lösung bietet ihren Nutzern eine Alternative zum konventionellen Einsatz stationärer Roboter.“

Das Motoman-Modell MH12 ist auf zwölf Kilogramm Tragkraft und eine horizontale Reichweite von 1.440 Millimeter ausgelegt. Ein hohles Handgelenk erleichtert deutlich die Medienführung zum Greifer. Seine flexible und schlanke Konstruktion ermöglicht eine höhere Geschwindigkeit, eine größere Reichweite und eine höhere maximale Nutzlast als die aktuellen mobilen Beschickungslösungen anderer Anbieter.

Das fahrerlose Transportsystem (FTS)Otto 1500 bietet eine maximale Nutzlast von 1.500 Kilogramm und besteht aus industrietauglichen Komponenten, die den erhöhten Belastungen des Einsatzes in Produktionsumgebungen gewachsen sind. Es steht für einen höheren Durchsatz, geringere Betriebskosten und lässt sich flexibel an veränderte Materialflussprozesse anpassen.

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Der Roboter navigiert anhand bestehender räumlicher Gegebenheiten, sodass es keinerlei Orientierungshilfen oder Reflektoren in der Betriebsumgebung bedarf. Aufgrund seiner modularen und skalierbaren Konstruktion lässt er sich als Einzelsystem betreiben und im Zuge wachsender Bedürfnisse unserer Kunden jederzeit erweitern. Zudem lässt sich das System rekonfigurieren, wenn sich Betriebsablauf oder Infrastruktur der Produktionsanlage ändern. Auch der wechselnde Einsatz in verschiedenen Prozessen aufgrund steigender oder sinkender Produktionsvolumen ist möglich. bw

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