Gelenkbremsen für Roboter sparen Energie

Diese Roboterdame arbeitet haushälterisch

Eine essentielle Komponente des Bewegungsapparates von Robotern sind die intelligenten, kraftvollen Gelenke. Speziell für ein solches Gelenk hat Mayr Antriebstechnik eine Mini-Bremse entwickelt. Sie erhöht die Energieeffizienz des Roboters. Am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) wird dieses Robotersystem nun weiterentwickelt.

Kraftvoll zupacken und dank der Gelenkbremse von Mayr Antriebstechnik ist auf den Energieverbrauch geachtet: Roboterdame AILA. (Foto: Mayr)

Auch im weiblich anmutenden Robotersystem AILA, einem mobilen, autonomen System mit zwei Armen, kam die Mini-Bremse schon zum Einsatz. „Bei AILA saß die Bremse im Ellenbogengelenk“, erläutert Projektleiter Dr.-Ing. Sebastian Bartsch. „Wenn der Roboter etwas in die Hand nimmt, müsste auch hier permanent Energie aufgebracht werden, um den Arm und Gegenstand oben zu halten. Mit der Bremse kann der Motor ausgeschaltet und so Energie gespart werden.“ AILA kann heterogene, in Form und Eigenschaften stark voneinander abweichende Gegenstände wie zum Beispiel unterschiedliche Artikel aus dem Supermarkt sortieren und individuell handhaben. Mit Hilfe der im digitalen Gedächtnis abgelegten Objektinformationen passt sie ihr Greif- und Transportverhalten an die spezifischen Eigenheiten der Gegenstände an. bw

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