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Artikel und Hintergründe zum Thema

Robot Dynamic

Handling nach oben offen

Investitionen mit Ausbaumöglichkeiten führen oft dazu, Funktionen oder zusätzliche Komponenten zu beschaffen, die nicht unbedingt notwendig sind. Damit sei jetzt Schluss, jedenfalls wenn es um Automatisierung eines Werkzeug- und Formenbaus mit Erowa-Robotern geht. Mit dem Robot Dynamic 150L werde nur das geliefert, was aktuell wirklich notwendig ist, sagt der Anbieter.

Erowa-Roboter Robot Dynamic 150L

Er stellt mit dem Robot Dynamic 150L ein Handlinggerät vor, das nach oben offen erweiterbar ist. Durch die schlanke Bauweise ist nur wenig Stellplatz nötig. Mit der Teleskopachse werden trotzdem auch größere Maschinentische erreicht. Die Ausfahrstrecke des Transfer-Arms beträgt 1.375 Millimeter. Die hohen, schlanken Magazine schaffen Platz für viele Werkstückpositionen. Der Vorteil: Platz in der Höhe ist meist umsonst vorhanden. Die Ausbruchsicherheit des Roboters sei durch unabhängige Steuerungssysteme gegeben, sagt Erowa. Nur da, wo es wirklich notwendig ist und wo die Signale den Zugang in ein Magazin freigeben, wird der Roboter den Transferarm ausfahren.

Neben der bemerkenswerten Sicherheitssituation entsteht die Möglichkeit, mit günstigeren Abschrankungen zu arbeiten. Sie verhindern den Zutritt in die Gefahrenzone; eine weitere Sicherheitszone außerhalb der Abschrankungen sei nicht mehr notwendig. Die zentrale Steuerung enthält ausschließlich die für die entsprechende Zelle benötigten Anschlüsse. Jegliche Erweiterung der Anlage wird mit einzelnen weiteren Komponenten erreicht. Integrierte Beladestationen in den Rack-Magazinen erfüllen den Zweck ebenso gut wie dezidierte Rüst-und Beladestationen, mit dem positiven Unterschied, dass kein zusätzlicher Platz in Anspruch genommen werden muss.

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Die Anlage bietet mehr Ergonomie – beispielsweise lassen sich Magazinebenen bei Bedarf zur Bedienerseite hin ausfahren. Die Span-zu-Spanzeit ist mit dieser neuen Gerätegeneration verkürzt; erreicht wird dies durch den Einsatz von Doppelgreifern in Kombination mit der Quick-Change-Funktion im Prozessleitsystem. So wird der Roboter bereits in Wechselposition gebracht bevor die Maschine das aktuelle Werkstück fertig bearbeitet hat. Diese Funktionalität ist nicht fix einprogrammiert, sondern wird permanent optimal errechnet. pb

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