ABB holt sich Gomtec

Unterstützung für die Kollaboration

Der Elektronikonzern ABB hat Gomtec, letztes Jahr 2. Preisträger beim handling award, übernommen, um sein Angebot von kollaborativen Robotern zu erweitern. Über die finanziellen Bedingungen der Übernahme haben die Parteien Stillschweigen vereinbart, wie einer ABB-Medienmitteilung zu entnehmen ist.

Greiftechnik von Gomtec: ABB fand daran Gefallen. (Foto: Gomtec)

Gomtec, mit Sitz in der Nähe von München, entwickelt mechatronische Systeme für Kunden in den unterschiedlichsten Branchen und greift dabei auf ihr fachübergreifendes Know-how in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Telekommunikationstechnik, Steuerungstechnik und Computertechnik zurück. Gomtec beschäftigt 25 Mitarbeiter.

Die Technologieplattform von Gomtec soll ABB bei der Entwicklung einer neuen Generation von kollaborativen Robotern mit integrierten Sicherheitskomponenten unterstützen, die ohne herkömmliche Einhausungen oder Schutzgitter auskommen. Das wird die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitern. Die Übernahme von Gomtec sei ein weiterer Beleg der auf beschleunigten, nachhaltigen Wertschöpfung ausgerichteten Next-Level-Strategie von ABB.

Mit der Übernahme von Gomtec baut ABB ihr Portfolio von Automationstechnologien für die Mensch-Roboter-Kooperation aus, das bereits den „YuMi“ umfasst. Dieser weltweit erste echte kollaborative Zweiarm-Industrieroboter eignet sich ideal für die Automatisierung der Kleinteilmontage. ABB präsentierte den YuMi in dieser Woche auf der Hannover Messe, der weltweit wichtigsten Industriemesse. bw

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