Neues Automationssystem
SMC investiert weiter in den Standort Egelsbach
Ende Mai hat SMC ein neues Automationssystem im Egelsbacher Werk in Betrieb genommen. Die Lang-Automationseinheit Eco-Compact 20, ein automatischer Werkstückspeicher, be- und entlädt mithilfe eines zweiachsigen Linearmoduls das angeschlossene Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum vollautomatisch mit Werkstück-Rohlingen.
Mit der aktuellen Investition hebt das Egelsbacher Werk seine Maschinenkapazität weiter an: Die Verbesserung der Produktivität konnte durch reduzierte Rüstzeiten für das automatisierte Be- und Entladen der Maschine erreicht werden, sodass eine noch wirtschaftlichere In-House-Fertigung von Werkstücken möglich sei, so das Unternehmen. Während der automatischen Programmlaufzeit steht der Mitarbeiter für weitere wertschöpfende Tätigkeiten zur Verfügung. Auch ein mannloser Betrieb nach Schichtende sei möglich, wodurch die Produktivität weiter gesteigert werden könne.
„Durch die Investition müssen wir weniger Aufträge an externe Lieferanten vergeben. Das hat entsprechend positive Effekte auf unsere Maschinenauslastung“, so Marius Pulter, Manager Production bei SMC, über die Verbesserungen. Die jährlichen Einsparungen beziffert er auf mehrere zehntausend Euro. Geplant wird der Einsatz des Werkstückspeichers von Lang bei Fertigungsaufträgen mit einer Maschinenlaufzeit von mindestens 4 Stunden. Dabei lassen sich auch Fertigungskomponenten mit hoher Komplexität und einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm ausgezeichnet automatisieren. Insbesondere die Fertigung von kundenspezifischen Gehäusen, Köpfen und Deckeln verschiedener Zylinderserien sowie die Herstellung von Mehrfachanschlussplatten für Ventilinseln oder Steuerblöcke werden vom erhöhten Automationsgrad profitieren. Ganz konkret sind das im SMC Sortiment beispielsweise Bauteile für die CQ-Kompaktzylinderserie oder die New SY Ventilserie.
Das Automationssystem übernimmt die vollautomatische Be- und Entladung des Fünf-Achs-Bearbeitungszentrums im Egelsbacher Werk. Lediglich der Werkstückspeicher wird weiterhin manuell mit den Rohlingen bestückt. Dabei bietet der Drehtisch des Werkstückspeichers Platz für bis zu 20 Schraubstöcke. In diese können identische oder auch unterschiedliche Werkstücke eingespannt werden. Das verschafft große Fertigungsflexibilität und die Aussicht, die Lieferzeiten am Standort weiter reduzieren zu können. as













