Montagetechnik

Komponenten- Einpresstechnik

Zunehmend mehr Komponenten werden aufgrund technischer und kommerzieller Vorteile von der konventionellen Löttechnik auf Einpresstechnik umgestellt. Die Komponenten mit Einpress-Kontakten – typischerweise mehrpolige Stecker, elektronische und elektrische Sonderkomponenten – müssen bislang an Handarbeitsplätzen verarbeitet werden. Dazu gehört das manuelle Be- und Entladen der Leiterplatten und der einzupressenden Komponenten. Der Einpressvorgang selbst wird dabei mit einem servomotorischen Fügemodul durchgeführt. Nach der Markteinführung des IPTE HSP II lag es nahe, eine ebenso leistungsfähige Standardmaschine für die Komponenten-Einpresstechnik zu entwickeln; zudem hat der HSP II eine hohe Resonanz im Markt gefunden und eine rege Nachfrage nach einer flexiblen Inline-Lösung für Komponenten-Einpresstechnik generiert. Die neue IPTE-Maschine für Komponenten-Einpresstechnik heißt FlexPresser (Flexibler Einpresser). Bei der Entwicklung galt es, die teilweise sehr hohen Einpresskräfte zu beherrschen. Dabei waren jahrelange Erfahrungen im Bereich der THT-Bestückung und der Einpresstechnik nützlich. Basis der Maschine ist eine Zelle mit einer rückwärtigen Feederbank, die kaum einen Wunsch der Komponentenzuführung offen lässt. Ein dreiteiliges Bandsegment für den Leiterplattentransport, hochdynamische Linearmotoren zum Verfahren der Setzeinheit und ein Leiterplattensupport zur Aufnahme der Fügekräfte sind nur die wichtigsten Highlights dieser Maschine. Die Zellenauslegung wurde entsprechend angepasst, sodass auch hohe Einpresskräfte bis zu 7.000 Newton realisiert werden können. Der FlexPresser ist gekennzeichnet durch die Auslegung als vollautomatisches Inline-System und eine einfache Einbindung in Fertigungslinien, durch frei programmierbare Bauteilpositionen beim Abholen und Einpressen, durch eine breite Feederbank mit maximal zwölf Plätzen sowie durch einfache Adaptierbarkeit auf applikationsspezifische Anforderungen. PR/pb

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