Ergonomische Arbeitsplätze

Sitzt wie angegossen

Mit dem Werkstar hat Werksitz einen Arbeitsstuhl entwickelt, der sich individuell an unterschiedliche Körperproportionen anpassen lässt. Die synchron verstellbare Sitz- und Lehnenneigung sorgt für eine Stärkung der Rückenmuskulatur und eine Entlastung der Bandscheiben. Die Stühle können online konfiguriert werden.

Eine Neuerung ist die optimierte Lehnenform: Die seitlichen Backen liegen am Rücken an und wirken so unterstützend. Dennoch wird durch die spezielle Form die Bewegungsfreiheit des Schulterbereichs nicht eingeschränkt. (Bild: Werksitz)

Langes Sitzen birgt große gesundheitliche Risiken: Muskel-Skeletterkrankungen, wie sie durch Bewegungsarmut hervorgerufen werden können, verursachen mit annähernd 25 Prozent die meisten Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland. Vorbeugend wirkt hier eine ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes. Für die Ergonomie des Sitzens spielen viele Faktoren eine Rolle: Vom Sitzkomfort über das dynamische Sitzen bis hin zur Möglichkeit der Anpassung an den Nutzer – viele Anforderungen müssen erfüllt sein, bis angenehmes Sitzen auch auf Dauer möglich wird. Doch in der Produktion ist nicht nur der gesundheitliche Aspekt von großer Wichtigkeit, der Stuhl muss zudem besonders robust sein. Dieser Spagat ist Werksitz mit der neuen Serie Werkstar gelungen.

Unterschiedliche Größen und Proportionen

Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten sorgen für einen hohen Sitzkomfort: Mit wenigen Griffen kann der Stuhl über ein Mulitfunktionshandrad an die jeweilige Größe und die Proportionen des Benutzers angepasst werden. So lassen sich der Lehnenanpressdruck sowie die Sitzhöhe feingliedrig einstellen. Auch ein Feststellen der Rückenlehne ist über einen Hebel möglich. Neu hierbei ist das sogenannte Lehnen-Antischock-System: „Wenn die Rückenlehne in einer bestimmten Position arretiert ist, kann sie durch ein weiteres Drücken gelöst werden. Dabei kommt die Rückenlehne langsam nach vorne und schnellt nicht in den Rücken“, führt Stefan Milewski, Verkaufsleiter bei Werksitz, aus.

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Mit einem weiteren Hebel kann zwischen drei Sitzneigungswinkeln – null, 2,5 und fünf Grad – gewählt werden, was eine wichtige Rolle bei einer gleichmäßigen Druckverteilung und somit bei der Vermeidung von Rückenschmerzen spielt. Zudem ist eine Sitztiefenverstellung um bis zu 60 Millimter möglich.

Rückengesundheit fördern

Eine weitere Neuerung ist die optimierte Gestaltung der Lehne. „Wir haben die Lehne besser an die Rückenform angepasst: Nun liegen die seitlichen Backen am Rücken an und wirken so unterstützend“, merkt Milewski an. Dennoch wird durch die spezielle Form die Bewegungsfreiheit des Schulterbereichs nicht eingeschränkt. Hinzu kommt die angepasste Lordosenstütze. Diese fördert die natürliche Krümmung der Wirbelsäule im Lendenbereich, was Schmerzen im unteren Rücken vorbeugt.

Die Serie wird im eigenen Werk nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN ISO 9001 gefertigt und mehreren Belastungstests unterzogen. Dazu gehört auch ein Kipptest, bei dem sichergestellt wird, dass der Stuhl stabil steht. (Bild: Werksitz)

„Doch so gut der Stuhl auch an den Nutzer anpassbar ist, kann langes Verharren in der gleichen Position dennoch zu gesundheitlichen Problemen führen“, betont Milewski. Deswegen sollten ergonomische Stühle „dynamisches Sitzen“ ermöglichen: Nur durch das Abwechseln von Sitzpositionen bleibt der Rücken in Bewegung, sodass bei aufrechter Haltung die Rückenmuskulatur gestärkt und bei entspannter die Bandscheiben entlastet werden können. Aus diesem Grund ist beim Werkstar die Sitz- und Lehnenneigung synchron verstellbar; so wird der Rücken auch bei Haltungswechsel jederzeit optimal gestützt.

Die Serie wird im eigenen Werk nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN ISO 9001 gefertigt und mehreren Belastungstests unterzogen. Dazu gehört beispielsweise ein Kipptest, bei dem sichergestellt wird, dass der Stuhl stabil steht. Zudem entspricht er allen gängigen Vorschriften, darunter die GS-Prüfung, TÜV-/LGA-Prüfung, die DIN 68877 und die Arbeitsstättenverordnung § 25.

Online modular zusammenstellen

Für eine möglichst hohe Anpassung an individuelle Anforderungen ist das Möbel – auch online über einen Konfigurator – modular zusammenstellbar. Hierbei kann zwischen unterschiedlichen Fußformen, Aufstiegshilfen, Armlehnen, aber auch Farben und vielem mehr gewählt werden. Eine ESD-Ausführung ist ebenfalls möglich. Aufgrund der hochwertigen Materialien der Bestandteile ist der Werkstar robust und widerstandsfähig: Der Rückenbügel und das Fußkreuz bestehen aus stabilem Aluminium, die übrigen Hartteile aus beständigem Polypropylen und PA6-Polyamid. Sollte der Stuhl dennoch beschädigt werden, können einzelne Bestandteile aufgrund des modularen Aufbaus jederzeit ausgetauscht werden, wobei der Hersteller die Nachbestellbarkeit garantiert. Insgesamt besteht der Werkstar nur aus wenigen Bauteilen, was eine einfache Reparatur zusätzlich begünstigt. Mit zehn Jahren Garantie bietet der Stuhl somit langfristige Investitionssicherheit.

Mit einem Hebel kann zwischen drei Sitzneigungswinkeln gewählt werden, was eine wichtige Rolle bei einer gleichmäßigen Druckverteilung und somit bei der Vermeidung von Rückenschmerzen spielt. Zudem ist eine Sitztiefenverstellung um bis zu 60 Millimeter möglich. (Bild: Werksitz)

Auch die Sitzpolster sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die sich alle durch ihre Robustheit und eine einfache Reinigung auszeichnen. Die PVC-Option eignet sich für die Verwendung in der Produktion, da sie widerstandsfähig, abriebfest und leicht zu reinigen ist. Darüber hinaus können Kunstleder-, Soft-Pur-Integralschaum- und Stoff-Polsterungen in verschiedenen Farben bestellt werden. Bei Bedarf lassen sich die verschiedenen Varianten auch miteinander kombinieren. „Alle Polsterungen sind atmungsaktiv und verfügen über eingearbeitete Luftzirkulationskanäle, die für ein optimales Mikroklima sorgen“, fügt Milewski hinzu. So tragen sie aktiv zu einer Abführung von Hitze und zu einer Vermeidung von Feuchtigkeitsstau bei. as

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