Modulares Transfersystem
Montage auch im Stau
Das Längstransfersystem für Montageautomation von Montech ist modular aufgebaut. Es transportiert die zu bearbeitenden Werkstücke, die auf standardisierten oder kundenspezifischen Werkstückträgern befestigt sind, auf Förderbändern.
Es führt die Werkstücke entsprechend des Montageablaufs automatisch von einem Förderband zum nächsten durch die Arbeitsstationen. Kunden aus der Uhren- und Pharmaindustrie sowie im Maschinenbau dürften den modularen Aufbau aus nur wenigen Komponenten schätzen, denn Anpassungen sind jederzeit mit nur geringem Aufwand möglich.
Die Projektierungsphase sei kurz, sagt der Anbieter. Die Förderstrecken gibt es in vier verschiedenen Breiten. Für zwei parallel verlaufende Förderstrecken wird nur eine Antriebseinheit benötigt. Der Anwender hat die Möglichkeit, ein Puffersystem einzubauen. Die Werkstückträger, die es in sechs verschiedenen Standardgrößen gibt, bestehen aus hochwertigem Kunststoff; sie transportieren Gewichte bis fünf Kilo. Der kleinste Werkstückträger ist nur 35 mal 55 Millimeter groß. Die Kurven des Transfersystems sind staufähig – dies vereinfacht die Steuerung und spart Kosten.
Ein nachträglicher Einbau in ein bestehendes System ist möglich. Mit einer Umlenkung von 180 Grad können die Werkstückträger mit einer minimalen Umlenkzeit von 1,4 Sekunden pro Werkstückträger von einem Vorlauf- in einen Rücklaufstrang gelenkt werden. Eine Bearbeitung von unten ist ebenso möglich wie die Auswahl der Motorlage.
Eine Positioniervorrichtung des Längstransfersystems sorgt bei Montage- und Bearbeitungsvorgängen, etwa Press- und Schrauboperationen, für eine hohe Positioniergenauigkeit von plus/minus 0,05 Millimeter und ermöglicht eine hohe Krafteinwirkung auf das Werkstück bis 14 Newton pro Quadratmillimeter. Wenn der Werkstückträger positioniert ist, entsteht keine Reibung zwischen Gurt und Werkstückträger. pb









