Schraubenzuführung
Saubere Schrauben
Bei der Montage von Verbindungselementen, die mit automatischen Schraubsystemen verarbeitet werden, sollten die Werkstücke nicht durch mitgeförderten Abrieb verschmutzt werden. Der Schraubsystemehersteller WSM-Automation hat eine Methode für saubere Bedingungen im Schraubenzuführprozess entwickelt.
Die Zuführgeräte SZ-250K und SZ-300K kommen in Verbindung mit Bandbunkern dort zum Einsatz, wo höhere Sauberkeitsanforderungen bestehen, auf die Vorteile der Wendelfördertechnik aber nicht verzichtet werden soll. Abrieb entsteht in klassischen Wendelfördersystemen durch den ständigen Kontakt der zu fördernden Teile untereinander. Dabei spielen Füllgrad und Verweildauer im Topf eine entscheidende Rolle. Um der Entstehung von Abrieb entgegenzuwirken, hat WSM einen Sortieraufsatz aus Vollkunststoff mit einer stark verkürzten Förderwendel entwickelt. Dadurch ist das Fördergut, das in Kleinstmengen aus einem Bandbunker nachgefördert wird, dem Transport nur kurz ausgesetzt.
Eine Füllstandskontrolle per Ultraschallsensor von oben oder per Kapazitivsensor sorgt berührungslos für den optimalen Füllgrad. Die kurze Förderstrecke selbst ist mit widerstandsfähigem und schonendem Polyurethan beschichtet. Abrieb, der allein durch die Wendelberührungen auf dem Weg zur Schraubenvereinzelung entsteht, wird so zusätzlich verringert. Um den Schmutztransport an Fördergut zu unterbinden, kommen außerdem sogenannte Schmutzbremsen zum Einsatz: Die Zublasluft wird über ein Filtersystem abgesaugt, die Schraube fällt am Ende nur noch durch Ihr Eigengewicht ins Mundstück oder wird per Vakuum angesaugt. pb









